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Alzheimer

Ein Wort verbreitet Angst und Schrecken - nicht nur unter älteren Menschen: Alzheimer. 100 Jahre nachdem der deutsche Neuropathologe Alois Alzheimer die immer noch unheilbare neurodegenerative Erkrankung erstmals vorstellte, wissen Forscher heute gut über den schleichenden Hirnzelltod Bescheid.
Die nach dem deutschen Neuropathologen Alois Alzheimer (1864-1915) benannte neurodegenerative Erkrankung ist bislang unheilbar. In Folge des massenhaften Absterbens von Nervenzellen im Gehirn schwinden bei den Betroffenen nach und nach das Gedächtnis sowie andere geistige Funktionen, wie die Fähigkeiten sich zu orientieren oder Entscheidungen zu treffen.

Das Licht geht aus
Die Ursachen für den durch die Alzheimer-Demenz bedingten dramatischen Persönlichkeitsverlust versuchen Wissenschaftler zum Beispiel mithilfe genetisch veränderter Mäuse zu ergründen. So ist inzwischen bekannt, dass bestimmte kleine Eiweißmoleküle die Hauptschuld am Ausbruch der Erkrankung tragen. Neue Modelle erklären detailliert, warum dies so ist - und weisen damit den Weg für künftige Therapien.

Heutigen Patienten werden von diesen Behandlungen allerdings auf Grund der langen Entwicklungsdauer noch nicht profitieren können. Für sie hat daher eine möglichst gute Versorgung höchste Priorität. Ein besonders innovatives Pflegekonzept ist die "Demenz-WG". Die Kranken werden hier rund um die Uhr betreut, und die ambulanten Altenpfleger teilen den Alltag mit ihnen.

Doch besteht bereits Anlass zu Sorge, wenn ein älterer Mensch öfters die Brille verlegt und Termine verpasst? Moderne bildgebende Verfahren und neuropsychologische Tests geben Aufschluss, ob es sich vielleicht nur um ausgeprägte Schusseligkeit oder lediglich eine ganz normale Alterserscheinung handelt. Und gegen diese haben Gedächtnistrainer und Coachs einige Tipps und Tricks auf Lager. (hh)
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