Seit einigen Jahren mischen sich Hirnforscher in pädagogische Angelegenheiten ein - und beschwören damit die Kritik von Erziehungswissenschaftlern herauf. Wer hat die Deutungshoheit für das Projekt "Schule morgen"?
Nikolas Westerhoff ist promovierter Psychologe und freier Wissenschaftsjournalist in Berlin.
Die Hirnforschung sei für das Lernen so wichtig "wie die Muskel- und Gelenkphysiologie für den Sport". Dieses Zitat stammt von dem Ulmer Psychiater Manfred Spitzer, dem wohl bekanntesten Vorkämpfer der Neurodidaktik hier zu Lande. Lehrer, so Spitzers Überzeugung, sind Fitnesstrainer – sie trainieren Gehirne. Und das Fitnessstudio, in dem sie arbeiten, heißt Schule. Nur leider wüssten Lehrer zu wenig über das Organ, das sie formen wollen. Wer von der Funktionsweise des Gehirns nichts versteht, der "habe keine Ahnung, wie Kinder am besten lernen", setzt der Biologe Henning Scheich vom Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg noch eins drauf. Kurz gefasst lautet der Ratschlag der Neurodidaktiker: Liebe Pädagogen, ihr braucht mehr neurobiologisches Knowhow, um erfolgreiche Lehrer zu sein
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