Hochbegabung
Dahinter steckt ein kluger Kopf
Was läuft in genialen Gehirnen anders als in den grauen Zellen von Dietrich Durchschnitt? Lange Zeit tappten Mediziner und Hirnforscher in dieser Frage im Dunkeln. Doch es tut sich etwas: In den letzten Jahren konnten sie die ersten neurobiologischen Schleier des klugen Kopfes lüften.
Was unterscheidet hochintelligente Köpfe von normalen Durchschnittsdenkern? Für diese Frage hatten sich Hirnforscher lange Zeit wenig interessiert. Zwar konnten klinische Neuropsychologen in den vergangenen 150 Jahren sehr viel über den Zusammenhang zwischen kognitiven Fähigkeiten und Hirnprozessen lernen. Doch diese Erkenntnisse stammten überwiegend aus Untersuchungen über Funktionsausfälle nach schweren Hirnschädigungen. Intakte psychische Funktionen anhand gesunder Gehirne zu ermitteln stellt aber eine weitaus größere Herausforderung dar


Die Psychologen Christian Hoppe und Jelena Stojanovic sind wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universitätsklinik für Epileptologie in Bonn. Seit 2006 erforschen sie mit Förderung der Karg-Stiftung die neuronalen Grundlagen von Hochbegabung.
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