Lesermeinung - Gehirn&Geist

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
«
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...
  5. 110
  • Ignoramus

    18.03.2017, Dr. Gerd Bangert
    Viele interessante Details. Getragen von dem Glauben, dass man den Geist so finden und erklären kann. Das erinnert mich aber an die Versuche, den Kreis zu quadrieren oder ein Perpetuum mobile zu erfinden: fast haben wir's geschafft, bald sind wir so weit... Ich glaube(!) aber inzwischen, dass auch die nächsten 150 Jahre noch gelten wird: ignoramus, et ignorabimus.
  • Flow-Zustand entspricht nicht buddhistischer Meditation

    16.03.2017, Bernd Klane
    Zu Beitrag 1 von Ralph Fischer
    Es ist ein heute durchaus üblicher Standpunkt, den Flow-Zustand, oder z.B. auch Techniken aus dem MBSR mit Formulierungen aus dem Buddhismus zu begründen bzw. dies gleichzusetzen.
    Wie falsch das ist wird durch folgende Betrachtung deutlich. Nehmen wir als Ausgangspunkt und Motiv des Buddhismus die "vier edlen Wahrheiten" :
    1. Es gibt Leiden.
    2. Die Ursache von Leiden liegt im Verfolgen falscher Ziele (Begierde, Habgier, Bindung an materielle Objekte, etc.)
    3. Wenn Leiden eine Ursache hat, so lässt es sich beenden, indem die Ursache aufgehoben wird.
    4. Zum Erkennen der falschen Ziele als solche dient der „achtfache Pfad“.

    Oder auch ein Mantra: "Mögen meine Handlungen dazu beitragen, dass alle Wesen glücklich werden". Gemeint ist ja ein Glück im Sinne des Nirvana und nicht eines abgespaltenen, vorübergehenden Glücksgefühl des einzelnen zu irdischen Lebzeiten. Damit ich dies ehrlich tun kann und mich nicht nur dieser Wortformel selbstzufrieden erfreue, muss ich ja auch erst einmal diese Wesen alle erkennen und wahrnehmen.

    Bezieht die aufgerissene Diskussion um das Flow-Glück das Nirvana als Realität mit ein? Ein Großteil der Psychologie negiert das Nirvana. Statt dessen kursiert in diesem Zusammenhang die verkehrende Formel "Wenn es mir gut geht habe ich eine positive Ausstrahlung auf meine Umgebung und ich mache somit meine Umgebung glücklich. Mein Glück steht also am Anfang."

    Der Artikel selbst macht deutlich, dass der beschriebene Flowzustand eine Reduzierung der Wahrnehmung bedeutet und keine Weitung der Vorstellung, was zum menschlichen Dasein alles gehören könnte. Den Buddhismus sollte man da heraushalten.
  • @ "Christian"... Der letzte absatz des von Ihnen da oben geschriebenen...

    15.03.2017, D.H.
    ...Disqualifiziert sie unheilbar für eine Ernstzunehmende diskussion zu diesem Thema ! Eien Katze ist nicht "dekorativ", eine Katze IST ! Und durch die Entdeckung dieser Tatsache kann derjenige, der sich Glücklich schätzen darf, einen Teil seines Lebens mit IHR verbringen zu dürfen, Dinge lernen und Irrtümer ablegen, die er ansonsten Niemals gelernt und niemals in Frage gestellt hätte !
    Oder ume es ganz, gaaanz Kurz mit Kardinal Richelieu zu sagen:
    "Es gibt zwei Arten von Menschen, solche die das Glück haben von Katzen gemocht zu werden und solche die ganz Umsonst leben !"

    "Wenn ich zurzeit lese, dass sich in Paris ein gewisser Monsieur Sartre an einer
    "Neuen Theorie der Existenz" versucht, so rate ich Ihm dringendst, sich zuallererst bei den Katzen umzusehen, Katzen sind die wahren Existentialisten,
    Sie sind kleine, bepelzte Priester Buddhas !"
    (Axel Eggebrecht, "Katzen" 1927 )
  • Kauen verhindert Einprägen des Markennamens?

    12.03.2017, Melanie Shell
    Verhindert kauen von Popcorn wirklich das Einprägen des Markennamens? Gilt das auch für alle anderen kaubaren (und essbaren) Produkte? Und ist das nur ein spezieller Fall oder würde auch z. B. das Kauen von Kaugummi verhindern, dass man sich Vokabeln einprägt?
  • Oh nein!

    12.03.2017, Silvia
    Dieser Behauptung muss ich widersprechen. Genie (wie auch Mittelmaß) ist durchaus genetisch angelegt. Wer es nicht in den Genen hat, wird es auch mit noch soviel Üben niemals schaffen.
    Ich empfehle hierzu die Lektüre von Publikationen des Biologen E. O. Wilson, der nachweist, dass menschliches Verhalten einerseits genetisch programmiert ist (und nicht auf durch die Umwelt bedingtem Erlernen beruht) und dass der Mensch durch epigenetische Regeln zu dem wird, was er ist. Ansonsten müsste man ja davon ausgehen, dass jeder Mensch exakt gleich gebaut sei, um gleichermaßen Genie entwickeln zu können. Das ist nicht der Fall.
  • Wer hat Sport gemacht?

    12.03.2017, Petra Holze
    Mich würde interessieren, wie die Wissenschaftler sicherstellen konnten, dass sie wirklich die Auswirkung des Sports messen und nicht die Stimmung derjenigen Probanden eine andere war, die freiwillig Sport machen, als die derjenigen, die eben nicht freiwliig motiviert sind, Sport zu betreiben?
  • Flow und die Einschränkung der Wahrnehmungsfähigkeit

    10.03.2017, Bernd Klane
    Der Artikel beschreibt den Flow-Effekt gründlich und nachvollziehbar.

    Mir fehlt aber die Einbettung des Flow-Effektes in das Gesamtgefüge des Lebens in der heutigen Leistungs- und Konsumgesellschaft. Längst ist die Stimulierung des Flow Effektes Bestandteil des Pilates-Trainings, einseitigen Yoga-Stilen und dem neuen Fachbereich „Wirtschaftspsychologie“ (in wessen Dienst wird hier das Wissen um die menschliche Psyche gestellt?).
    Der Flow-Effekt steht deshalb hoch im Kurs, weil dabei hohe Leistungsfähigkeit in psychischer und körperlicher Hinsicht und Eingrenzung der Gesamt-Wahrnehmungsfähigkeit (Zitat „..alles um sich herum vergessen“) zusammenkommen. Der im Flow-Befindliche, oder krasser ausgedrückt, auf Flow-Modus laufende, ist für eine Zeit von der Frage befreit, welchen Sinn und welche Folgen für seine Mitwelt sein Handeln hat. Das ist ja keineswegs schlecht, wenn es ich um begrenzte Phasen in der Freizeit handelt oder diese Phasen vom Individuum selbst in ihrer Bedeutung überschaut und gesteuert werden.
    Leider ist aber zu beobachten, dass mit dem Vermitteln von Flow-Techniken gezielt größere Unstimmigkeiten im Gesellschaftsleben kompensiert werden sollen, die der einzelne auf persönlicher Ebene erlebt und ausblenden will. Es fehlt die Gesamtübersicht über das Seelenleben, um verantwortlich mit dem Flow umzugehen.
    Man vergleiche auch: Was bewirken Amphetamine und warum raten Ärzte ab?
    Es war übrigens auch in den 1970er Jahren, als Erich Fromm dies ausführlich warnend in „Vom Haben zum Sein - Irrwege der Selbsterfahrung“ beschrieben hat.
    Dazu auch http://yoga-in-friedrichshafen.de/seelenkraefte-denken-fuehlen-wollen.html
  • Nichts Neues

    10.03.2017, Ralph Fischer
    Aufsehen erregende Entdeckung von 1975 ?

    Nur ein neues Wort für etwas das schon der Zen Buddhismus beschreibt.
    Meditiere und sei eins mit deinem Tun
  • Zu erkennen das man Transsexuell ist.

    09.03.2017, Mia Hopfer
    Da liegt auch oft das Problem, so wie bei mir, es hat Jahre gedauert bis ich wirklich wusste was da los ist, speziell früher vor 20 Jahren war das noch gar kein Thema. Ich wusste ja ich bin anders, aber was genau war mir damals nicht klar. Ewig schade weil das waren vergeudete Jahre.
  • Artikel auf Privatfernsehniveau

    03.03.2017, Jakob Dorfner
    Offen gesagt: Früher hätte ich einem solchen Artikel bedenkenlos geglaubt. Heute kenne ich viele Einwände gegen das im Artikel Gesagte. Dieser Artikel wirkt auf mich wie "unterste Schublade". Ich hoffe zu diesem und zu anderen Themen in Zukunft wieder gediegene und wissenschaftlich einigermaßen akzeptable Texte zu lesen.

    Mein Urteil: Daumen runter.
  • Bidirektionale Anpassung

    28.02.2017, Konrad Lehmann
    Mag sein, dass Menschen sich an ihren Namen anpassen. Umgekehrt aber geben Eltern doch aber auch Namen, die zu ihnen, ihrer Familie, Schicht, Weltvorstellung passen. Und damit auch zu ihrem Kind. Die Leute, die ihr Kind "Kevin" oder "Samantha Ashley" nennen, sind andere als die Eltern von "Faustus" oder "Marzelline", und werden ihre Kinder auch anders prägen.
    Der Mann auf dem Bild ist übrigens ein typischer Hendrik.
  • Verändert Name das Gesicht????

    28.02.2017, Gitti
    Ich glaube nicht. Bestenfalls nennen Eltern ihr Kind eher Bob, wenn es nach den Stereotypen ihrer Kultur aussieht wie Bob.
    Mehr als die Gesichtsform spielt sicher eher die Gesamtheit der Mikrokultur, in der das Kind aufwächst, eine Rolle. Eltern, die ihr Kind Kevin nennen, erziehen es dann auch wie Kevin und dann hat das Kind auch eine Ausstrahlung wie Kevin.
  • Wirklich NUR a? Nach meinem Wissensstand stimmt auch b! Damit ist diese Antwort auch richtig, wie 70% der Teilnehmer auch wissen!

    28.02.2017, O. meckes

    besitzt er ein absolutes Gehör.
    5 11%
    erkennt er die Laute seiner Muttersprache.
    31 69%
    sind die Sprachareale in seinem Gehirn bereits ausgereift.
    9 20%
  • Name und Gene

    27.02.2017, Planloser
    Vielleicht liegt es auch an den Eltern die sich auf einen Namen einigen können und deren Gene die das Aussehen mitdefinieren. Ich glaube sogar hätte man das Experiment vor 200 Jahren durchgeführt wäre das Ergebnis durchaus noch eindeutiger, heute strebt man doch eher nach dem Besonderen.

    Natürlich könnte man es auch an der Kleidung sehen, die Frage ist wie groß der Ausschnitt eigentlich war. Bei jemanden der ein Hemd trägt oder gepflegt aussieht hat man automatisch eher einen wohlklingenden Namen im Kopf. Es ist ja nicht ganz unbekannt das Menschen mit wohlklingenden Namen auch einiges an Know How wettmacht. Es muss also nicht unbedingt am Körper selbst liegen.

    Letztlich beobachte ich allerdings auch das Namen das Verhalten der Personen durchaus bestimmen - wenn auch nicht bei weitem alle. Eine Person namens "Michael" wirkt auf einen immer freundlich bzw. eine Person mit der man gerne ein paar Bier am Abend zusammen trinkt, bei "Manuel" hat man eher den "Strengen" im Kopf. Naja es gibt noch viele merkwürdige Zusammenhänge die es zu erforschen gilt und es freut mich jedes mal das es auch gemacht wird.
  • Es kommt auch auf das Tier an

    25.02.2017, Christian
    Manche Tiere kommen besser mit Menschen klar und andere weniger. Wer hauptsächlich scheue bzw. aggressive Tiere kennenlernt, der wird sich natürlich davon fernhalten. Wer nie einen Hund gehalten und nie eine Katze gehabt hat, der kann gar nicht ehrlich sagen, ob er Hunde- oder Katzenmensch ist. Vielleicht hängt es aber auch einfach nur davon ab, welches Tier man gerade hat. Seit ich einen Hund hatte, sehe ich diese Tiere mit ganz anderen Augen. Z.B. ist der vermeintliche Aufwand den Hunde im Vergleich zu Katzen machen auch eine große Bereicherung. Ähnlich verhält es sich wohl mit Kindern. Wer keine Kinder hat sieht oft nur die Nachteile und stellt es sich einfach anstrengend, einschränkend und unbequem vor.

    Letztlich hat ein Hund große Vorteile gegenüber Katzen, denn man muss mit ihm nach draußen gehen. Das ist nicht nur gut für Körper und Psyche. Auch lernt man leichter andere Menschen kennen - zumindest andere Hundehalter. Gerade in Zeiten, wo immer mehr Menschen zuhause vor TV oder Internet vereinsamen und durch Bewegungsmangel erkranken, kann ein Hund das Leben in ganz andere Bahnen lenken. So manche Beziehung hätte es ohne Hund nie gegeben. Selbstverständlich darf ein Hund nicht Mittel zum Zweck sein.

    Im Gegensatz zu einem Hund sind Katzen kaum mehr als dekorative Lebewesen, die eigentlich nur kleinen Kindern oder sehr alten Menschen ein sinnvoller Gefährte sein können.
«
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...
  5. 110