Lesermeinung - Gehirn&Geist

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  • Anders aber nicht schlechter

    25.05.2016, Maria Sah
    Es tut gut einmal einen Artikel zu lesen, bei dem der Fokus nicht einfach nur darauf gelegt wird, wie die Autisten zum Funktionieren gebracht werden könnten und diese Andersartigkeit nachteilig sei.
    Trotzdem wird auch hier das negativ besetzte Wort "Störung" verwendet. Und auch hier ist man offenbar der Meinung, dass Psychotherapie hilfreich sei.
    Es mag ja sein, dass Psychotherapie auch aus Sicht des Autisten helfen kann, aber ich persönlich bin froh, dass ich nicht behandelt wurde, denn ich erlebte die allermeisten Versuche, mich zur Normalität zu bewegen als psychisch gewalttätig.
    So gut sie auch gemeint sein mochten, ich brauchte Jahre um die dadurch verursachten Wunden heilen zu lassen.
  • Spezielle Glühbirnen?

    18.05.2016, Robert Orso
    Da sieht mal wieder wer den Wald vor Bäumen nicht. Das "grüne Licht" verändert am Patienten nichts. Was einen Unterschied ausmacht, ist die Abwesenheit anderer Wellenlängen im Auge des Patienten bei gleichzeitiger Restbelichtung mit 530nm +/-?.

    Das gleiche Ergebnis erhalten Sie mit einem schmalbandigen (etwa Fabry-Perot) Interferenz Filter in einer anderweitig dunklen Brille. Es besteht überhaupt keinen Grund wirklich die ganze Umgebung in dieses spezielle Licht zu tauchen. In eine Brille ähnlich wie zum Schutz im Solarium kann man bequem ein 1" Filter verbauen, da es dicht am Auge ist. Auch die Winkelabhängigkeit der Filter Frequenz ist so kein großes Problem.

    Kosten für 2x Filterglas 530nm, 10nm Bandbreite ~150€, schmäler wird teuer, aber nicht so exorbitant, dass man das nicht machen könnte wenn es denn hilft.

    He! Wenn's eine Produktanregung ist: Patentieren ist nicht mehr. Wurde bereits hier öffentlich gemacht und ins PublicDomain überstellt. Ich nehme aber gerne 10% vom jährlichen Umsatz.
  • Schön zu lesen

    06.05.2016, Lukas Stolaczyk
    Ich bin zwar jung (noch immer unter zwanzig Jahre sah ich), doch mit der Schrift beschäftigte ich mich mein halbes Leben lang.
    Entgegen Mehrerer in meinem Alter, habe ich immer ein Notizbuch und Stift bei mir, um mein Hobby zu führen (Gedichte schreiben). Diese Handschriften setze ich auch ab und zu später per Feder und Tinte annähernd kalligraphisch aufs Blatt.
    Nur leider mögen die meisten Anderen die Handschrift nicht so sehr... Aber das verhält sich auch mit dem Lesen nicht anders. Die Vernetzung per Handy schreitet nunmal stetig voran - wer braucht schon noch Blatt und Stift?
    Wie es in "DuMont's Handbuch Kalligraphie" steht: "[Wer gern mit der Hand schreibt] möchte sich im Schreiben und im Geschriebenen mit seiner ganzen Persönlichkeit wiederfinden." (S. 14), ist die Handschrift mehr als etwas rein ökonomisches. Das wird jedoch heutzutage in den Schulen anders vermittelt. Natürlich sehen manche dann auch das Schreiben als Teil der Schule an, und praktizieren es nicht mehr an anderer Stelle (was auch die oft nach kurzem erschöpfte Handschrift erklären kann).
    Daß die Handschrift wichtig für so manchen Lernenden ist, steht wohl außer Frage - warum dann die Schrift nicht interessanter machen und die Schönschrift fördern? Schließlich sieht man etwas gut leserliches sich eher noch einmal an, als etwas unförmiges.
    Gute Grüße.
  • Aussage der Studie könnte zweifelhaft sein

    06.05.2016, Kinseher Richard
    Vor kurzem wurde eine andere Studie veröffentlicht, welche zeigte, dass 7 Monate alte Babys nur dann imitieren - wenn vor der beobachteten Bewegung ihr Bewegungszentrum (motor-system) aktiv war.
    D.h. eine nur durch Beobachtung getroffene Aussage über das Imitieren von Babys dürfte deshalb in ihrer Aussage zweifelhaft sein.
    Quelle:
    www.sciencedaily.com/releases/2016/04/160411134810.htm
    Social thinking in the infant brain revealed

    DOI: 10.1177/0956797616632231
    Motor system activation predicts goal imitation in 7-month-old infants

    Kurzfassung:
    Wenn das motor-system des Baby aktiv war - wenn eine Handlung beobachtet wurde, dann wird diese Handlung imitiert. (EEG)
    Wenn das Baby eine Handlung nicht imitiert - dann war vorher beim Beobachten keine Aktivierung des motor-system erkennbar.
  • Ich habe festgestellt,

    06.05.2016, Nikola Mühlfeld
    dass der Rechtschreibhammer immer dann herausgeholt wird, wenn Argumente fehlen,aber die Meinung nicht geteilt wird. Ich persönlich schreibe das auch an jeden der mich mit so einem Kommentar bedenkt.
    Dabei geschehen Flüchtlingsfehler ja durch unbeabsichtigtes Vertauschen von Buchstaben, wenn schneller gedacht als geschrieben wird: SIT statt IST, oder nehmne statt nehmen usw.
  • Erste Klasse = Business Class

    03.05.2016, Thomas Gröer
    In dem Bericht wird von Erster Klasse gesprochen, allerdings ist hier sicherlich die Business Class gemeint. Diese wird auf Flügen innerhalb der USA auch First bezeichnet, ist aber nicht mit einer echten First Class auf Interkontinentalflügen zu vergleichen, die auch nur wenige Fluggesellschaften anbieten.
  • Flugpassagiere - Economy vs. First Class

    03.05.2016, Paul R. Woods
    Und dazwischen gibt es noch die Business Class und Premium Economy (wie bei KLM, die überhaupt keine First Class mehr hat).
    Und wenn ich das 3,5-fache des durchschnittlichen Economy-Tickets zahle, dann habe ich persönlich überhaupt kein schlechtes Gewissen oder irgendwas Vergleichbares.
    Und wie mir ein KLM-Mitarbeiter mal sagte: bei 200 Passagieren gäbe es 200 unterschiedliche Ticketpreise, abhängig von Vielem, wie Zeitpunkt, Ort, Agentur, On-line des Kaufes.
    Zusatz: Ich fliege im Schnitt 10x im Jahr zwischen Europa und Afrika oder Asien und möglichst Business-Class, denn von mir wird erwartet, dass ich sofort nach dem Eintreffen beruflich "Vollgas" geben kann.
  • Klassenkampf über den Wolken?

    03.05.2016, B. Keim
    Die Erste Klasse trägt überdurchschnittlich viel zur Profitabilität einer Fluggesellschaft bei. Wäre es anders, gäbe es sie nicht. Damit dient sie auch der Subventionierung der billigen Plätze.
    Dennoch stellt sich mir die Frage, ob der Koller nicht auch etwas mit der Länge der Flüge zu tun haben könnte. Eine Erste Klasse Abteil findet sich vornehmlich auf Langstrecken.
  • Flugdauer

    03.05.2016, Christel Mett
    Auf Kurz- und Mittelstrecken sind in der Regel 2 Klassen eingerichtet, während bei der Langstrecke noch die First dazukommt.
    Ohne den interessanten Ansatz in Frage stellen zu wollen (ich kenne nur das Abstract), wäre es wichtig zu wissen, ob das "Ausrasten" hier nicht eher mit der Länge des Fluges zu tun hat.
  • Erste und zweite Klasse?

    03.05.2016, Martin
    Nach meiner Zählung gibt es noch Business und Economy Plus. Im Hinflug wurde ich auf Business upgegradet. Wein bis zum Abwinken, (vielleicht führt der zum Flugkoller) Liegesitze, in den man wirklich schlafen konnte etc. Eingeklemmt in der Economy am Rückflug konnte ich mir das Ausrasten gerade so verkneifen. Besonders schlimm: Im ausgebuchten Flieger konnte der Mann vor mir sich quer auf 4 Sitze legen.
  • Zielobjekt Familie

    28.04.2016, Christopher Plath
    Meine jüngste Tochter ist jetzt 13. In den letzten Jahren haben wir als Eltern immer wieder den Eindruck gehabt, in einem Abwehrkampf zu stehen. Es geht um unsere Beziehungsfähigkeit Familie zu leben. Ein gewaltiger Konsumdruck durch Medien, Mitschüler aber auch durch wohlmeinende Anverwandte steht dem entgegen und will uns vereinnahmen. In unserem Umfeld erleben wir viele gehetzte Kinder, die ihr Wochenprogramm abspulen und es bei uns eher entspannt finden. Familie hat in unserer Leistungsgesellschaft einen ziemlich niedrigen Stellenwert. Hier mit guten Ratschlägen den Eltern beispringen zu wollen halte ich für völlig unangemessen. Wenn Eltern wieder ein Chance bekämen, Elternschaft als etwas Positives zu erleben, wäre ein Anfang gemacht. Vermutlich hat die Politik hierfür gar keinen Draht. Von den Leistungserwartungen, mit denen Medien Eltern unter Druck setzen ganz abgesehen. Kann sich jemand vorstellen, dass das diskriminierende Wort von der „Babyfalle“ an junge Frauen, die biologisch zur rechten Zeit ein Kind erwarten, zum Unwort des Jahres gewählt würde? Natürlich nicht.
  • Zielobjekt Familie

    28.04.2016, Christopher Plath
    Meine jüngste Tochter ist jetzt 13. In den letzten Jahren haben wir als Eltern immer wieder den Eindruck gehabt, in einem Abwehrkampf zu stehen. Es geht um unsere Beziehungsfähigkeit Familie zu leben. Ein gewaltiger Konsumdruck durch Medien, Mitschüler aber auch durch wohlmeinende Anverwandte steht dem entgegen und will uns vereinnahmen. In unserem Umfeld erleben wir viele gehetzte Kinder, die ihr Wochenprogramm abspulen und es bei uns eher entspannt finden. Familie hat in unserer Leistungsgesellschaft einen ziemlich niedrigen Stellenwert. Hier mit guten Ratschlägen den Eltern beispringen zu wollen halte ich für völlig unangemessen. Wenn Eltern wieder ein Chance bekämen, Elternschaft als etwas Positives zu erleben, wäre ein Anfang gemacht. Vermutlich hat die Politik hierfür gar keinen Draht. Von den Leistungserwartungen, mit denen Medien Eltern unter Druck setzen ganz abgesehen. Kann sich jemand vorstellen, dass das diskriminierende Wort von der „Babyfalle“ an junge Frauen, die biologisch zur rechten Zeit ein Kind erwarten, zum Unwort des Jahres gewählt würde? Natürlich nicht.
  • Als Erwachsener anders schreiben lernen

    27.04.2016, Kessi
    Ich versuche alle paar Jahre mal, anders schreiben zu lernen. Angefangen hat das mit Sütterlin, dann Kalligraphie, etc. jetzt übe ich mit der anderen Hand. Festgestellt habe ich dabei, wie sehr sich meine Feinmotorik, meine Einstellungen zum Schreiben und auch mein räumliches Denken jedesmal beeinflussen lassen. Schön schreiben kann ich jetzt so wenig wie in der Grundschule, aber ob ich rund, eckig, verbunden, frei, in Symbolen, rückwärts, mit Tasten, Braille oder mit links schreibe, ändert spürbar etwas. Der Zahlenstrahl der Grundschule ist durch das etwa zeitgleiche Sütterlin lernen viel logischer geworden und die Phase, in der ich versuchte in möglichst runder Symbolschrift zu schreiben, fiel mit Kreisberechnungen zusammen. In der Kalligraphie suchte (und fand) ich individuelle Gestaltungsfreiheit und endlich Freude an Hausaufgaben, bis die Uni für bestimmte Hausaufgaben wieder die Form festlegte und ich selbige schmiss. Tippen lernte ich dann erst richtig, als ich Klavier spielen lernen wollte und das für gute Fingerübung hielt. Mein persönlich erfahrenes Fazit ist: Mit der Hand schreiben bringt viel mehr, als nur Feinmotorik. Aber Leute mit festen Vorstellungen bezüglich der Schriftart zu quälen, bringt nicht mal Feinmotorik.
  • Nachlese ist nötig

    15.04.2016, Katharina Blühm
    Klein will am Beispiel der REM-Schlaf Verhaltensstörung zeigen, dass Träume uns zu archaischen Verhaltensmustern zurückführten. Doch übersah er: der Trauminhalt ist mit erkrankt, ist "distinctively altered, unpleasant, and combative" (Schenck & Mahowald 2002, S.120). Ein geänderter Trauminhalt ist von Anfang an Teil der offiziellen Krankheitsbeschreibung (Schenck & Mahowald 1986). Und Patienten berichteten nach erfolgreicher Behandlung erfreut, dass sie zu ihren normalen Träumen zurückkehren konnten. Eine "Nacht für Nacht" hervortretende archaische Eigentlichkeit lässt sich nicht ableiten. Klein schreibt weiter: "Bei den frühen Hominiden mag die emotional aufgeladene und körperorientierte Geistesverfassung, die wir im Traum erleben, auch tagsüber vorgeherrscht haben, schreibt der amerikanische Neuropsychologe Jaak Panksepp", und fügt ein Zitat an. Doch spricht Panksepp keineswegs von "frühen Hominiden". Es geht um den evolutionäre Moment der Entstehung des REM-Schlafes, und dieser liegt viel früher, zwischen Reptilien und Vögel, so früh, dass Panksepp das Eier legende Säugetier Echidna als Grenzfall diskutiert (Panksepp 1998, S. 135). Es geht um "all that reptiles ever needed" (Panksepp 2012, S. 377). Schlecht, dies zu überlesen. Die Möglichkeit, dass Klein überhaupt nur das kontextlose Zitat kennt, (es ist bei Revonsuo 2000, S. 901 zu finden), und die Originalquelle, die er gleichwohl angibt, gar nicht wirklich geprüft hat, macht die Sache nicht besser. Die Probleme setzen sich fort. Von gutgläubiger Lektüre ist abzuraten.
  • Spracheingabe

    14.04.2016, JimmyConway
    Tja, das zeigt mal wieder an welchem Scheideweg wir uns aktuell befinden. Wenn man sich überlegt wie die Texteingabe per Sprache sich weiterentwickelt hat (ein bestimmtes Wort wird als Frequenz in den Computer übertragen, je mehr Stimmbilder als Frequenz verfügbar sind, desto besser die Erkennung des jeweiligen Wortes per Frequenz) dann wird uns früher oder später auch nichts anderes übrig bleiben als unsere Gehirne zu vernetzen um durch massenhaft aufgezeichnete Gehirnaktivitäten diese Forschung für alle Menschen als Endprodukt verfügbar zu machen. Ich bin der Meinung dass dieser Weg gar nicht mehr umkehrbar sein wird, allerdings sollten wir uns alle darüber unterhalten um gewisse zukünftige Probleme/Missbrauch aus dem Weg zu schaffen.
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