Lesermeinung - Gehirn und Geist

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • 23.07.2014, MrWonderful
    Hier steht wirklich eine Menge;
    es läuft aber alles auf ein und dieselbe Symptomatik hinaus:
    Ob Beziehungsunfähig, Borderline Symptome, Bipolar oder manisch - Depressiv, das sind alles Störungen die im Kopf der jeweiligen Person stattfinden. Als Partner, ob immer wieder kurzfristig oder mal länger anhaltend muß aber jedem klar sein, geholfen kann nur dem werden - der/die sich helfen lassen will.
    Aus eigener Erfahrung, welche mittlerweile 8 Jahre andauert, kann ich nur raten - überlegt es euch am Anfang einer Beziehung bei merkwürdigen Verhaltensmustern seeeeehr genau.
    Das auf und ab, das ja und nein, das Klammern und Wegstoßen bezeichnete ich anfänglich lustig als Dr. Jekyll und Mrs. Hyde Syndrom und wußte damals nicht, wie Recht ich damit hatte.
    Heut bin ich mal wieder allein und weiß nicht, ob die vergangenen Jahre verloren sind. Nicht selten ist nachzulesen, daß Partner von Menschen mit (hmm, wie drück ich mich jetzt aus? :) Kopfproblemen mehr leiden, als ihnen selbst und vor allem, ihrem gegenüber bewußt ist oder jemals wird!
    Bei resistenten Partnern gibt es wohl keinen Rat oder Hilfe, und Liebe lässt sich nunmal nicht bestimmen, ergo muß jeder für sich allein entscheiden wie sehr er/sie leiden will.

    Vielleicht lehne ich mich jetzt grad ein wenig weit aus dem Fenster, aber auf das folgende von mir verfasste Gedicht, welches ich ihr vor Kontaktabbruch noch aushändigte, erfolgte keine Reaktion!
    Das Klacken, der Schlüssel, Kindergeschrei,
    kurz schauen, kurz hoffen…
    wieder vorbei 
    mehr hatt ich nicht, hab´s nicht verstanden,
    bist so weit weg
    willst hier nicht landen…
    so oft gesagt: „Ich brauch dich nicht“.
    wieder gefragt: „Warum denn nicht“?
    konnt doch nicht ahnen,
    dass es hoch und runter ging
    das Gefühl, das mir bei dir so stinkt.
    Kannst nichts dafür,
    das weiß ich jetzt,
    fühlst dich eh immer von mir gehetzt.
    Wollt ich nicht machen,
    bitte glaube mir,
    kann auch wirklich nichts dafür.
    Ganz viele Fragen
    das weiß ich nun auch,
    waren wohl überflüssig
    ähnlich wie Rauch.
    Hände austrecken, lächel mich an
    so zogst du mich ganz schnell in deinen Bann.
    Leider zu selten,
    dass wissen wir beide
    waren die Phasen doch schnell zur Neige.
    Nie was gesagt,
    immer geschwiegen
    woher sollt ich wissen,
    dass Du kannst noch lieben?
    Immer gegrübelt,
    was ist verkehrt?
    Nie dran gedacht,
    dass es so zehrt.
    Wußt ich doch nicht,
    wenn Du mir sagst:
    „Mir ist nicht nach dir“.
    nicht überlegt, nicht nachgedacht
    nur das Gefühl, welches mich auslacht.
    Arm ausgestreckt, einmal gedrückt
    hätt ich´s verstanden
    wär mir vielleicht geglückt!
    Gefühle aufschreiben hilft ein bisschen,
    gibt mir Ruhe, gibt mir Kraft.
    Was machst DU, in so einer Stunde?
    Denkst Du auch darüber nach?
    schon wieder Fragen über Fragen
    nicht so gemeint und bestimmt nicht bös
    nur ohne ein Lebenszeichen oder Antwort bin ich halt doch ein wenig nervös.
    Immer gesucht, nix gefunden
    wollt uns doch helfen,
    wußt nur nicht wie?
    Konnt doch nicht ahnen,
    ist dir nicht wichtig
    „bitte höre nicht auf SIE“
  • Fehlgeburten

    23.07.2014, Olaf Schlüter
    Wird die These denn auch durch eine entsprechende Häufung von Fehlgeburten gestützt? Denn zumindest die Zeugung sollte noch ohne Geschlechterpräferenz erfolgen. Die Behauptung wiederum, bereits bei der Schwangerschaft bestünde schon eine Ehekrise, wird von den betroffenen Paaren sicher nicht immer unterstützt werden.
  • Unvollständig

    22.07.2014, Roland Schröder
    Der Artikel liefert genau die Menge an Informationen, die man braucht, um neugierig zu werden. Jetzt müsste ich eigentlich kaufen. Mach ich aber nicht. Ich mache mir lieber meine eigenen Gedanken über die Quellen der Kreativität.
    Der Geistesblitz ist einem Traum nicht unähnlich. Träume entstehen in körperlich sehr entspannten Phasen, in denen aber reale Ereignisse, Ängste und Wünsche unvollstänig verarbeitet im Gehirn angesammelt sind. Neuroplogisch gesehen werden jetzt Synapsen gebildet. Inhalte unseres Denkens treten in ungewöhliche Verbindung. Im Traum drückt sich das Ungewöhnliche meist als Abgleiten ins Unrealistische aus.
    In jedem Falle aber müssen Gedanken im Gehirn gespeichert sein, um Stoff für Träume zu liefern. Das ist bei Geistesblitzen nicht anders. Das Gehirn muss über Wissen verfügen, um kreativ werden zu können. Das Wissen wird besonders in Phasen der Entspannung (Schlaf, ablenkende Tätigkeit u.a.) durch Synapsen in neue Verbindungen gebrfacht. Ein Geistesblitz ist oft nichts anderes als die Zusammenführung von Wissenbausteinen, die zuvor nicht in Verbindung miteinander standen.
    Beim Brainstorming geht man von der Vorstellung aus, dass auch die Zusammenführung von Wissenbausteinen verschiedener Mernschen zu Geistesblitzen führen kann. Das ist nicht abwegig. Das, was im einzelnen Gehirn neurologisch abläuft, soll beim Brainstorming gruppendynamisch ablaufen. Grupperndynamische Prozesse kommen aber an das Leistungsvermögen neurologischer Prozesse bei Weitem nicht heran.
  • Ratgeber

    21.07.2014, Detlef Schroedter
    Ich stimme da Frau Habermann-Horstmeier zu. Der Zuwachs an Ratgebern stößt bei mir auch unangenehm auf und mir scheint GuG dadurch an Profil zu verlieren.
  • Auswirkung der Bewegung - Antwort auf Kommentar 2

    16.07.2014, Prof. Dr. Stefan Wolf
    Sehr geehrter Herr Dr. Fleischmann,
    Sie haben vollkommen recht, dass Bewegungen die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit wesentlich lenken. Tests mit Filmen an Stelle der Fotos zeigen das auch deutlich. Der Grund, warum wir unsere Untersuchungen derzeit trotzdem mit Standbildern machen, ist dass wir zunächst die Einflussfaktoren separieren und einzeln analysieren - eine typische naturwissenschaftliche Vorgehensweise. Auch andere Einflussfaktoren haben wir derzeit ausgeschlossen: Geräusche, das Umwelterleben. Letztendlich ist ein Foto auch etwas anderes, als wenn ich dasselbe in der Natur sehe. An der Übertragbarkeit arbeiten wir.
  • Guter Beitrag

    13.07.2014, Peter Schneider
    Dieses Konzept wurde bereits vor einigen Jahren mit Hilfe der Liminalen Frequenztherapie nach Dr.Dr. Peter Schneider umgesetzt (http://www.poschneider.com/wordpress/?p=522).
  • Weder Fehler noch Rätsel - jeder Linkshänder würde in unserer Kultur Spiegelschrift schreiben...

    11.07.2014, Jutta Deutmarg
    ...wenn man ihn nicht in die für ihn falsche Richtung drängen würde.

    Einzelheiten hierzu unter www.spiegelschrift.net
  • Schon Sokrates wusste um die Nebenwirkungen des Surfens!

    07.07.2014, Stephan Schleim
    Als ich Ihr Editorial über die Nebenwirkungen des Surfens las, da konnte ich nur schmunzeln: Denn was Psychologen nun herausgefunden haben, dass nämlich Internetsuchmaschinen vergesslich machen, das hat Sokrates im Dialog mit Phaidros schon vor ca. 2400 Jahren festgestellt, nämlich für die Schrift allgemein.

    Anstatt die Menschen weiser zu machen, würden sie sich nur noch mit dem Schein der Sache begnügen; und anstatt das Gedächtnis zu befördern, führe die Schrift als Mittel der Erinnerung zur Vergesslichkeit.

    Die Textstelle ist, nach der Übersetzung Schleiermachers (Platons Werke, 1817-1826, Kapitel 8, S. 274):

    "So hast auch du jetzt als Vater der Buchstaben aus Liebe das Gegenteil dessen gesagt, was sie bewirken. Denn diese Erfindung wird der Lernenden Seelen vielmehr Vergessenheit einflößen aus Vernachlässigung des Gedächtnisses, weil sie im Vertrauen auf die Schrift sich nur von außen vermittelst fremder Zeichen, nicht aber innerlich sich selbst und unmittelbar erinnern werden. Nicht also für das Gedächtnis, sondern nur für die Erinnerung hast du ein Mittel erfunden, und von der Weisheit bringst du deinen Lehrlingen nur den Schein bei, nicht die Sache selbst. Denn indem sie nun vieles gehört haben ohne Unterricht, werden sie sich auch vielwissend zu sein dünken, da sie doch unwissend größtenteils sind, und schwer zu behandeln, nachdem sie dünkelweise geworden statt weise."

    Viele Grüße

    Stephan Schleim


    Hier noch die ganze Textstelle, für wen es interessiert (Sokrates verweist auf den Mythos, der ägyptische Gott Theuth habe die Buchstaben und die Schrift erfunden):

    Sokrates: Von der Anständigkeit und Unanständigkeit des Schreibens aber, wo angewendet es gut ist, und wo unschicklich, davon wäre noch übrig zu reden. Nicht wahr?

    Phaidros: Ja.

    Sokrates: Weißt du wohl, wie du eigentlich Gott wohlgefällig das Reden behandeln und davon sprechen mußt?

    Phaidros: Keineswegs, du aber?

    Sokrates: Eine Sage wenigstens habe ich darüber zu erzählen von den Alten, das Wahre aber wissen nur jene selbst. Könnten wir aber dieses finden, würden wir uns dann noch irgend um menschliche Urteile kümmern?

    Phaidros: Lächerliches fragst du! Aber erzähle, was du gehört zu haben behauptest.

    Sokrates: Ich habe also gehört, zu Neukratis in Ägypten sei einer von den dortigen alten Göttern gewesen, dem auch der Vogel, welcher Ibis heißt, geheiliget war, er selbst aber der Gott habe Theuth geheißen. Dieser habe zuerst Zahl und Rechnung erfunden, dann die Meßkunst und die Sternkunde, ferner das Brett- und Würfelspiel, und so auch die Buchstaben. Als König von ganz Ägypten habe damals Thamus geherrscht in der großen Stadt des oberen Landes, welche die Hellenen das ägyptische Thebe nennen, den Gott selbst aber Ammon. Zu dem sei Theuth gegangen, habe ihm seine Künste gewiesen, und begehrt sie möchten den andern Ägyptern mitgeteilt werden. Jener fragte, was doch eine jede für Nutzen gewähre, und je nachdem ihm, was Theuth darüber vorbrachte, richtig oder unrichtig dünkte, tadelte er oder lobte. Vieles nun soll Thamus dem Theuth über jede Kunst dafür und dawider gesagt haben, welches weitläufig wäre alles anzuführen. Als er aber an die Buchstaben gekommen, habe Theuth gesagt: Diese Kunst, o König, wird die Ägypter weiser machen und gedächtnisreicher, denn als ein Mittel für den Verstand und das Gedächtnis ist sie erfunden. Jener aber habe erwidert: O kunstreichster Theuth, Einer weiß, was zu den Künsten gehört, ans Licht zu gebären; ein Anderer zu beurteilen, wieviel Schaden und Vorteil sie denen bringen, die sie gebrauchen (275) werden. So hast auch du jetzt als Vater der Buchstaben aus Liebe das Gegenteil dessen gesagt, was sie bewirken. Denn diese Erfindung wird der Lernenden Seelen vielmehr Vergessenheit einflößen aus Vernachlässigung des Gedächtnisses, weil sie im Vertrauen auf die Schrift sich nur von außen vermittelst fremder Zeichen, nicht aber innerlich sich selbst und unmittelbar erinnern werden. Nicht also für das Gedächtnis, sondern nur für die Erinnerung hast du ein Mittel erfunden, und von der Weisheit bringst du deinen Lehrlingen nur den Schein bei, nicht die Sache selbst. Denn indem sie nun vieles gehört haben ohne Unterricht, werden sie sich auch vielwissend zu sein dünken, da sie doch unwissend größtenteils sind, und schwer zu behandeln, nachdem sie dünkelweise geworden statt weise.

    Phaidros: O Sokrates, leicht erdichtest du uns ägyptische und was sonst für ausländische Reden du willst.
  • Bewusste indirekte Kontrolle

    30.06.2014, Lukas Aretz
    Liebe Lucy,

    es gibt viele Arten, wieder Herr über seine eigenen Gedanken, Emotionen oder schlicht weg über seinen Geist zu bekommen.
    Für mich selber sind die Erkenntnisse aus der Forschung über Hochsensibilität (HSP) wichtig. Die Kraft meines selbständigen Denkens in der "interactive teaching method" (ITM) der Alexandertechnik zu erfahren und besonders die Lehren von Jiddu Krishnamurti sind wunderbar.
    Bücherempfehlungen: Alle Bücher von F. Matthias Alexander, "Zart Besaitet" von Georg Parlow, "Einbruch in die Freiheit" von Krishnamurti, "Reach your Dreams" von Don Weed.

    Auch wenn Ihr Eintrag schon ein Jahr her ist, hoffe ich, dass Sie diese Nachricht erreicht und Ihnen helfen kann.
  • Nicht die ErSCHEINprobleme sondern das SEINSproblem lösen

    26.06.2014, Franz Josef Neffe
    Ich sehe das anders.
    Bei einer Panikattacke spielt das Gehirn keineswegs verrückt, sondern es reagiert ganz zuverlässig auf Faktoren, die uns nicht bewusst sind.
    Gerade weil wir von klein auf so extrem einseitig darauf dressiert sind, Lebensprobleme immer auf das zu reduzieren, was wir mit dem beschränkten, eitlen, großteils fehlinformierten bewussten Verstand bearbeiten können,
    gehen wir oft mit völlig irrealen Papiervorstellungen an solche Probleme heran.
    Wir scheitern nicht, weil wir das Problem nicht lösen können, sondern weil die Vorgaben verkehrt sind.

    Ich gebe einmal mit einem Ausschnitt aus dem Coué-Brief 15 ein konkretes praktisches Beispiel, wie einfach wir EINFLUSS auf die Entwicklung bekommen und was dafür wichtig ist. Einem Betroffenen, der mich um Rat fragte, schrieb ich:

    Lieber Herr F.,
    Angstattacken und Depressionen sind, würde ich sagen, überdurchschnittlich schwere Lebensaufgaben.
    Warum gibt uns das Leben, das uns als Lebewesen doch in- und auswendig kennt, keine leichteren?
    Ich sehe in der Hauptsache zwei wichtige Gründe dafür:
    1. Die Kräfte, die nicht gebraucht werden, werden abgebaut. Wenn die nächste Lebensaufgabe immer leichter ist, wäre unser Leben ein einziger Degenerationsprozess.
    2. Überdurchschnittlich schwere Aufgaben sind immer ein Zeichen für überdurchschnittliche Begabungen. Sie zwingen uns, nach (den besten) Talenten in uns zu suchen, wo wir sonst gar nicht gedacht hätten, dass wir sie haben könnten.
    Das Leben hat also offensichtlich großes Interesse an Ihnen und Ihren zu entdeckenden und zu hebenden Kräften – und das ist wohl das Günstigste, was uns im Leben passieren kann.
    Es geht also nicht um Depression und Angst, das sind nur WEGweiser.
    Wegweiser heißen WEGweiser, weil sie von sich selbst WEG weisen.
    Also kann es doch schon zweimal nicht darum gehen, mit ihnen zu kämpfen und dauernd um sie herumzutanzen.
    Die Depression sagt uns NIE, dass wir uns um sie kümmern sollen.
    Sie sagt uns immer: Kümmere Dich endlich um DICH & DEINE KRÄFTE.
    Wir sind alle darauf dressiert, immer viel zu fleißig zu sein.
    Wir geben uns Mühe und ignorieren, dass wir sie dann – durch uns selbst – bekommen haben.
    Wer sich Mühe gibt, kriegt sie.
    Wenn wir auf dieser Schiene bleiben, MACHEN wir es immer besser und es GEHT uns immer schlechter dabei.
    WIR machen dabei bis in die Erschöpfung und unsere kompetenten, zuständigen Kräfte langweilen sich zu Tode, weil sie von uns nichts zu tun bekommen.
    Dabei sagt uns unsere WAHRnehmung doch ständig, was LOS ist oder wo es HÄNGT.
    Wenn wir mit einem Nachbarn Probleme hätten, würden wir uns mit ihm AUSsprechen und uns infolgedessen neu aufeinander EINstellen.
    Mit uns selbst sprechen wir uns nicht AUS, sondern fangen gleich mit dem EINreden an – da fehlt doch was!
    Autosuggestion sollte ein GUTES Gespräch mit uns selbst sein, keine formale Fleißaufgabe.
    Sie sehen an den paar Beispielen, dass Sie alles, was zur Lösung und zu einer guten, starken Entwicklung notwendig ist, selbst besitzen.
    Lesen Sie noch ein paar Beispiele auf meiner Homepage oder meinen Ich-kann-Büchern!
    Wir können gerne auch einmal direkt oder telefonisch miteinander sprechen, wie Sie sich orientieren und die Weichen neu stellen, damit Ihr Lebenszug auf ein neues Gleis kommt.
    Fahren tut er von selbst, man braucht ihn nicht zu schieben.
    Inzwischen seien Sie freundlich zu den vielen genialen Kräften in Ihnen, deren Chef Sie sind und die täglich auf Ihre Achtung, Anerkennung, Aufträge und Ziele warten!
    Ich freue mich auf Ihren Erfolg.
    Franz Josef Neffe

    Seine Antwort:

    Lieber Herr Neffe,
    beinahe fassungslos und hocherfreut, habe ich ihre Antwort erhalten und mehrfach gelesen. Ihre Worte, haben mich so dermaßen ergriffen, dass ich Tränen vor Glück in meinen Augen hatte. Die letzte halbe Nacht habe ich mir Artikel von ihnen angesehen und durchgelesen und auch Videos auf Youtube angesehen. Was ich sagen will ist: D A N K E, dass sie sich die Zeit genommen haben, mir zu antworten und zwar auf eine wirklich wunderbare Art ...

    Um die Probleme zu lösen, sollten wir erkennen, dass Probleme stets als SACHprobleme erSCHEINen, aber keine SACHprobleme SIND.
    Sie SIND immer PERSÖNLICHE Probleme.
    Pädagogik, Therapie & Co. stürzen sich heute fast immer auf die ErSCHEIN-Probleme.
    In der Folge werden die Probleme - wie nicht zu übersehen ist - mehr und größer.
    Wir sollten durch einen sorgfältigeren Umgang mit der Wirklichkeit erkennen, dass wir die SEINSprobleme zu lösen haben.
    Das bedeutet ganz praktisch, dass wir immer zuerst für Persönlichkeitswachstum zu sorgen haben, denn nur wer WÄCHST wird dem Leben GEWACHSEN.
    Ich freue mich auf unseren Erfolg.

    Franz Josef Neffe
  • Willensanstrengung ist das Zeichen dafür, dass es ohne sie leichter gehen würde.

    26.06.2014, Franz Josef Neffe
    Nicht nur Selbstbeherrschung, sondern sogar ganz konkrete, praktische SELBETBEMEISTERUNG hat der franz. Apotheker vor hundert Jahren schon den zehntausenden Hilfesuchenden aus aller Welt vorgelebt und gezeigt, die jährlich mit ihren großen, ungelösten Gesundheits- und Lebensproblemen zu ihm kamen.

    Der erste Satz seines weltberühmten kleinen Buches über AUTOSUGGESTION = den eigenen Einfluss zeigt den Schlüssel für den Erfolg: "Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns, sondern die Vorstellungskraft."

    Wenn Wille und Vorstellung gegeneinander stehen, unterliegt der Wille ausnahmslos.
    Wenn beide Kräfte in derselben Richtung wirken, multipliziert das quasi ihre Kraft.
    Coué demonstrierte es täglich.

    Über ein Brett am Boden läuft jeder ganz selbstverständlich. Liegt das Brett aber hoch oben zwischen zwei Kirchtürmen, so läuft fast keiner. Warum nur? Man muss doch angeblich nur wollen, dann geht's schon. Na, dann will halt! Die konkrete Praxis zeigt, dass es umso schlechter geht, je mehr man will.

    Dennoch "glauben" wir alles so unsinnig, wie wir es von einer offenbar lebensblinden Papierpädagogik gelernt haben.

    Wir steigern ständig die Anstrengung unserer extrem begrenzten bewussten Kräfte und treiben uns damit selbst in die - sinnlose - Erschöpfung (Burnout) und die Depression. Wenn wir dann "mit unserem Latein am Ende sind, prägt sich das Scheitern mühelos zutiefst ein und wird per unbewusster und unverstandener AUTOSUGGESTION zum unausweichlichen Lebensprogramm, weil wir nie gelernt haben, dass man Programme selbst umprogrammieren kann.
    Mühelos, wenn man's kann.

    Die neue Ich-kann-Schule entnimmt dem Herkunftswörterbuch, dass WOLLEN von WÄHLEN kommt.
    Um satt zu werden, muss man einmal WOLLEN/WÄHLEN + einmal essen; von tausendmal WOLLEN/WÄHLEN wird man nicht satt sondern matt und platt.

    Die sog. Willensanstrengung erweist sich als der zuverlässige Weg in den Misserfolg. Sie ist ein deutlicher INDIKATOR dafür, dass man alles verkehrt gemacht hat; hätte man es richtig gemacht, würde es ohne Anstrengung gehen.

    Es ist eine Frage, ob man von einer kurzsichtigen Pädagogik dressiert wurde, "wenigstens seinen guten Willen zu zeigen" und sich für Vorgeschriebenes zu verausgaben, oder ob man seine eigenen Kräfte beachtet, verstanden und lenken gelernt hat. Meist hat man uns nur in Statistenrollen für vorgegebene Abläufe gedrängt, und wir müssen dann die Folgen ERLEIDEN. Beispiele wie die Ich-kann-Schule zeigen aber, dass jedes Kind bestens dafür befähigt ist, mit den eigenen Kräften originale Erfahrungen zu machen, zu wachsen und das Leben original zu GESTALTEN.

    Wenn wir nicht ständig durch Unterrichtung vom Lernen = Verfolgen unserer originalen Lebensfährten abgebracht würden, hätten wir mehr Erfahrung als Gestalter unseres Lebens.
    Ich wünsche uns gute Einsicht und guten Erfolg.

    Franz Josef Neffe
  • Angst braucht keine krankhafte Störung sein, um uns an unserem Glück zu hindern

    26.06.2014, Kristin Reinbach
    Danke, die Tipps hier klingen gut und decken sich mit meiner Erfahrung - wir haben noch ein paar zusätzliche, erprobte Tipps in unserer 'Angst-überwinden-Träume-trotzdem-leben'-Challenge (im Selbstversuch!) gefunden. Vielleicht ja auch interessant. :) Denn auch wenn Angst nicht krankhaft ist, sie hindert viele von uns unnötig daran, glücklicher zu werden und zu bleiben.

    Wenn sich dafür interessiert - der Artikel heißt: "Die "Angst-überwinden-Challenge" - Teil 3: Erstaunlich wirksame Mittel, seine Träume trotz Schiss zu leben" http://bit.ly/Tsj9LM

    Schöne Grüsse aus Starnberg!
  • Vor dem Urlaub ...

    26.06.2014, Manfred Holl
    Ihre Tipps sind sicher gut gemeint, aber gerade der Punkt 1 "Versuchen Sie nicht, alles vor dem Urlaub abzuschließen" geht etwas an der Wirklichkeit vorbei. Gerade in der Woche vor dem Urlaub hat man meist den größten Stress, weil man alles vorher erledigen MUSS, weil es entweder keinen Vertreter gibt oder dieser nicht in Einzelfälle eingewiesen werden kann oder soll. Das bedeutet in der Regel viele, viele Überstunden zusätzlich, auch noch am Tag vor dem Urlaub, damit alles erledigt wird und nichts für den Vertreter liegen bleibt. Im Urlaub bleibt dann meist alles liegen, und das muss man dann in der Zeit danach "sofort" wieder aufholen. So ist die Erholung meist schon nach ein paar Stunden wieder weg. Da helfen dann auch Ihre gut gemeinten Tipps wenig, weil die Lebenswirklichkeit dann doch etwas anders aussieht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr

    Manfred Holl
  • Deja Vu?

    26.06.2014, Stephan
    Irre ich mich, oder gab's diesen Artikel letztes Jahr zur Urlaubszeit schon einmal?
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Leser,

    Sie haben Recht, die Forschung von Jessica de Bloom und ihre daraus abgeleiteten Ratschläge für Urlauber erwähnten wir bereits im Artikel "Geballte Erholung?" in GuG Juli/August 2012. Wir haben die Praxistipps aus dem Magazin nun zur Urlaubszeit noch einmal online gestellt, damit sowohl Besucher unserer Webseite als auch neue Leserinnen und Leser davon profitieren können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die GuG-Redaktion
  • Utopia lässt grüßen

    21.06.2014, Schwupp
    Der Beitrag ist der Hammer! Selten so gelacht. Wie kann man bitteschön einen Fahrplan für die Hirnforschung aufstellen? Die guten Herren Professoren, Doktoren befinden sich derzeit in einem Dilemma.

    "Was unser Bild von uns selbst betrifft, stehen uns also in sehr absehbarer Zeit beträchtliche Erschütterungen ins Haus."

    Der einzige Satz, dem man etwas abgewinnen kann. Nur sollte man ihn halt auch so verstehen. Quantenphysik wurde genannt, und ich denke eher, da werden wir noch einige Überraschungen erleben. Die Herren Wissenschaftler haben keinen blassen Schimmer, wie chemische Verbindungen ein Ich erzeugen sollen.
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