Lesermeinung - Gehirn&Geist

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  • Es braucht nicht noch mehr Studien- es braucht andere Spiele

    28.07.2016, Computerboy
    Sorgsam und sehr bemüht wird in diesem Artikel herausgestellt, dass es einfach zu wenig zuverlässige Studien gibt um behaupten zu können, dass es einen medialer Gewalt reale Gewalt zur Folge haben kann. Und schon gleich gar nicht, dass gewalthaltige Videospiele mehr Aggressionen erzeugen, als nur Bilder. Immerhin wird erwähnt, dass bereits Standbilder und Worte kurzzeitige Gewaltphantasien und auch Handlungen erzeugen. Es ist einerlei, ob kurzzeitig oder langfristig. Es ist auch egal ob tatsächliche Gewalthandlungen ausgeführt werden. Tatsache ist, dass Gewalt in Medien immer Reaktionen im Hirn erzeugen. Früher wurde geraten, dass man Medien nicht verbieten, sondern den Kindern den Umgang damit lehren soll, schließlich sind Medien Alltag. Es käme auf den Inhalt an. In diesem Artikel geht man sogar noch weiter. Jetzt soll man Kindern und Jugendlichen gewalthaltige Medien getrost zur Verfügung stellen, und nur "spezifische" ausselektieren, und statt dessen hinterher "reflektieren", damit man ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Jugendlichen hat und ein gutes Medien- Vorbild ist, das wäre wichtig für die Schutzfaktoren. Warum stellen wir den Kindern nicht gleich noch eine Flasche Schnaps dazu, schließlich ist Alkohol auch alltäglich, und den Umgang damit muss man zugunsten der Schutzfaktoren auch lernen?! Unbestritten wurde Counterstrike für die Rekrutierung und Schulung von US Soldaten programmiert. Wenn es also nicht zu erhöhter Gewalt führt, wäre das ja verplempertes Geld gewesen! Hier wird unter dem Deckmantel der Wissenschaft Gewalt in Computerspielen verharmlost und schöngeredet. Es braucht doch nicht mehr Studien, um einen Zusammenhang von Gewalt in Medien und realer Gewalt zu belegen- es ist doch völlig gleichgültig, ob Gewalt in Medien nun mehr zu realen Gewalthandlungen führen, oder nicht. Tatsache ist, dass mediale Gewalt Wirkung hat. Und dass die Welt durch mediale Gewalt nicht besser wird. Es wäre also an der Zeit darüber nachzudenken Computerspiele und Unterhaltungsmedien zu programmieren, die den Menschen friedlicher machen. Doch Tatsache ist auch, dass die Medienindustrie enorm viel Geld mit Gewaltspielen verdient. Es würde also richtig schaden, wenn nun viele seröse Studien nachweisen würden, dass es einen direkten Zusammenhang von Gewalt in Computerspielen und realen Gewalthandlungen gibt! Und wir wissen auch, dass die Wissenschaft immer das herauszufinden hat, was demjenigen nützt, der die Studie finanziert. Spannend wäre, wer die Wissenschaftler dieses Artikels bezahlt!
  • Sichtung von Bojen

    21.07.2016, Ludwig Ellermann
    Eine ähnliche Erfahrung habe ich auf See gemacht. Mit dem Boot unterwegs ist es wichtig und interessant, Bojen in großer Entfernung zu sichten. Bevor man sie 'sehen' kann, merkt man so etwas wie einen kleinen 'Schmerz' im Auge bzw. auf der Purpurhaut. Nähert man weiter sich der Boje- bis man sie richtig sehen kann -, stellt man fest, dass es wirklich eine Boje war.
  • Verschiedene Formen der Macht

    19.07.2016, h.s.
    Sehr lesenswert ist zu diesem Thema das Buch "Macht - Leistung - Freunschaft" von Krug/Kuhl. Es beleuchtet neben vier verschiedenen Formen von Macht auch die beiden anderen Antriebsmotive von Menschen; das Leistungsmotiv und das Bindungsmotiv. Gerade im Kontext der beruflichen Eignungsdiagnostik konnte ich insbesondere aus diesem Buch sehr viele sinnvolle Impulse und neue Perspektiven erfahren.
  • Im Zweifel gegen den Angeklagten

    17.07.2016, Carola Neuber
    Hier wird im Beispiel die kommunale Wasserversorgung vergiftet.
    Allein damit lässt sich meiner Meinung nach die Schlussfolgerung der Forscher nicht begründen. Ich gehe davon aus, dass die funktionierende Wasserversorgung in den traditionellen Gesellschaften lebensnotwendiger ist, als bei den westlichen, die sich eher kurzfristig anderweitig behelfen können (nächster Supermarkt, Arzt in Reichweite wenn der Schadensfall bereits eingetreten ist).
    Es wäre interessant zu wissen, welche anderen Szenarien die Forscher beurteilen liessen. Sind diese in der Lebenswelt der traditionellen Gesellschaften Kleinigkeiten und in den westlichen Gesellschaften wichtiger (Auto- bzw. Schienenverkehr um pünktlich zur Arbeit zu kommen)?
  • Evolutionspsychologie

    16.07.2016, Dr. Jaromir Konecny
    Diese Untersuchungen wurden schon öfter durchgeführt, die Ergebnisse scheinen logisch zu sein. Komischerweise widersprechen diese Ergebnisse vielen Untersuchungen/Beobachtungen in der Verhaltensforschung bzw. Evolutionspsychologie, nach denen wir uns Partner suchen, die jeweils unserem andersgeschlechtlichen Elternteil ähneln. D. h. ein Mann sucht sich eine Frau, die seiner Mutter ähnelt. Vielleicht bekämpfen sich bei solchen Phänomenen die biologische Evolution mit der sozialen. :-)
  • um... zu

    15.07.2016, R. Merkelt
    Ich lese immer 'um... zu...'. Wer genau will denn da was? die Natur? der liebe Gott? oder wie?
    Seit wann ist der teleologische Gedanke wieder so zweifelsfrei in unserem (natur-)wissenschaftlichen Denken verhakt?
  • Symptome als versteckte Hinweise auf hilfreiche Massnahmen

    12.07.2016, Hr.Wegner
    Der Artikel bestätigt mir das, was ich seit fast 2 Jahrzehnten bei leicht depressiven Phasen als Selbstilfe praktiziere. Zufällig fand ich heraus, dass es mir nach ein bis zwei durchwachten Nächten besser geht. Ich vergleiche die Wirkung gern mit einem "Reset" beim PC: der übervolle Arbeitsspeicher wird komplett geleert und gleich wieder neu gestartet. Auch das Phänomen der heilsamen Wirkung bei Verschiebung der Schlaf- und Wachphasen habe ich zufällig an mir selbst entdeckt. Da man hierbei jedoch im Alltag den täglichen Abläufen wie z.B. Öffnungszeiten etc "hinterher rennt", führt es zum Stress. Deshalb bevorzuge ich es, lieber ein paar mal die Nacht durchzuwachen mit geistig anregenden Beschäftigungen. Danach geht es mir für längere Zeit gut. In der Regel mache ich das c.a. 2 mal pro Jahr.
    Entdeckt hatte ich diese Massnahmen zur Selbsthilfe, indem ich das tat, was der Körper mir vorgab: nicht zu schlafen, wenn ich es nicht kann sowie die Verschiebung von Schlaf-Wach-Phasen hinzunehmen, wenn meine Arbeitszeiten als Selbständiger dies zulassen. Vielleicht sind manche Symptome wie z.B. Schlaflosigkeit und Rhythmusverschiebungen auch versteckte Hinweise auf das, was helfen kann.
  • Demenz – Die Geschichte einer Zugfahrt

    08.07.2016, Ulrich Scholz
    Das Leiden der Seele ist Ursache für Demenz. Die Erkenntnis dieser wissenschaftlichen Untersuchung hatte ich schon vor ein paar Jahren, als ich meinen dementen Vater auf seinem Weg aus diesem Leben begleiten durfte. Ich habe meine meta-physischen Erklärungen aufgeschrieben. Sie sind für die Schulmedizin weniger hilfreich, dafür umso mehr für die Angehörigen und das Pflegepersonal in den Seniorenheimen. Hier sind sie:
    http://www.kamus-quantum.com/11.html
  • Reißverschlussverfahren

    27.06.2016, John
    Ich hatte schon häufiger die Vermutung von Schimpansen und Dreijährigen umgeben zu sein, wenn irgendwo das Reißverschlussverfahren anzuwenden ist.

    Danke für die Klarstellung. :-)
  • Alle halbe Jahre einschulen, kurzfristiger entscheiden

    20.06.2016, Joachim
    Die Schulanmeldung sollte erst zu Beginn der Sommerferien erfolgen, dann ist die Eignung des Kindes schon besser absehbar als ein halber Jahr früher. Es sollte auch zum Halbjahr neue Klassen geben. Ein Kind kann im Herbst noch verspielter sein, im Frühjahr schon einen Sprung gemacht haben.

    Maßgeblich ist die Frage, ob z.B. neunjährige zu Beginn der vierten Klasse besser sind als neunjährige in der dritten Klasse, zumal wenn durch Zufallsentscheidung zugeordnet. Die Studie scheint aber laut Bericht geprüft zu haben, ob z.B. neunjährige in der vierten Klasse besser sind als zehnjährige in der vierten Klasse.

    Im Übrigen: Die Schule muss altersgerecht und kindgerecht sein. Wenn es viele ADHS-Fälle gibt, liegt es wohl auch an nicht kindgerechten Schulstrukturen, z.B. zu lange Schulzeiten. Ich glaube, bei uns hat es noch mit drei Schulstunden täglich in der Grundschule angefangen, oder waren es vier? Mindestens im Gymnasialalter war ich viel eher zu Hause als meine Kinder 35 Jahre später.
  • Schulreife der Eltern ist wichtiger

    20.06.2016, Teilzeitalleinerzieherin
    Nach meinen bisherigen Eindrücken (mein Kind wird dieses Jahr mit fast 7 Jahre eingeschult) kommt es weniger auf die Schulreife der Kinder an als auf die der Eltern. Sprich: Haben sie einen Hortplatz? Können sie es sich leisten, dass ein Elternteil die Berufstätigkeit einstellt? Ist Wille und Bereitschaft zu diversen Sonderprojekten (Klassenzimmer streichen, diverse Kuchen backen, Elternbeirat, Föndienst etc.), permanenter Unterstützung des Nachwuchses bei (internetgestützten) Hausaufgaben und Projektaufgaben sowie Verfügbarkeit der notwendigen Infrastruktur (Whatsapp, Facebook) und eine adäquate finanzielle Ausstattung (Klassenfahrten!!!) gegeben? Falls nicht ist die Schulfähigkeit der Eltern leider nicht gegeben.
  • Lesen und Rechnen sind nicht alles.

    20.06.2016, Konrad Lehmann
    Zwei wichtige Aspekte kommen mir bei den Überlegungen im Artikel zu kurz.
    Erstens sind Lesen und Schreiben, Rechnen und Heimat-Sachkunde nicht das Einzige, was Kinder in der Grundschule lernen, und vielleicht nicht einmal das Wichtigste. Mindestens ebenso wichtig sind die sozialen Fähigkeiten. Und für die kann der Altersunterschied in der Kindheit eine gewaltige Rolle spielen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Ich wurde damals ein wenig zu früh eingeschult. Als neu zugezogenes Akademikerkind in einer Dorfschule war ich zwar einerseits mühelos der Klassenbeste - aber auch der feige, kleine, schwächliche Streber, der sich nicht wehren konnte.
    Und zweitens spielt deswegen vermutlich das Geschlecht eine Rolle. Ich halte die Hypothese für testenswert, dass Mädchen mit einer frühen Einschulung besser klarkommen als Jungen, denn für diese spielt es eine größere Rolle, sich körperlich behaupten zu können.
  • Wann sind Kinder schulreif?

    19.06.2016, Angela
    Ich meine, die einzig richtige Antwort lautet: NIEMALS! Nicht, weil Kinder nicht reif für Bildung wären. Sondern weil Schule nicht reif genug ist, dass Menschen dort Bildung erhalten könnten.
    Antwort der Redaktion:
    Wir haben den externen Link entfernt.
  • Schule als politisches Versuchsfeld

    18.06.2016, Christopher Plathe
    Als vor 8 Jahren die Einschulung mit fünf in Berlin verordnet wurde gelang es nur mit Mühe meine Tochter davor zu bewahren. Heute, ist sie in der siebten Klasse eines der erfolgreichsten Berliner Gymnasien und profitiert von dem Widerstand ihrer Eltern. Gerade hat der Berliner Senat die damalige Entscheidung zurück genommen. Die Kinder gehen wieder mit sechs zur Schule. Auf eine Entschuldigung der Politik, so viel Kinder und Lehrer über all die Jahre belastet zu haben, kann man anscheinend lange warten. Man will vielleicht auch keine falschen Hoffnungen wecken, denn es zeichnen sich die nächsten Fälle später Einsicht schon ab. Abi mit dem 12.Schuljahr und sexuelle Erziehung durch Lehrer/innen scheinen mir die nächsten Kandidaten zu sein.
  • Kindreife Schule - wo ist eine?

    18.06.2016, Franz Josef Neffe
    Die Frage nach der Schulreife ist vollkommen drittrangig gegenüber der Tatsache, dass es o gut wie gar keine kindreifen Schulen bei uns gibt.

    Es sind nur Unterrichtsvollzugsanstalten und ihr einziger Zweck ist, Menschen nach unten zu richten durch Unterricht.


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