Gehirn&Geist Juni 2012

Die aktuelle Revision des Katalogs der Seelenleiden sorgt für Diskussionen. Was ist normal?, fragt G&G. Weitere Themen im Heft:
Riskantes Spielen – Wichtig für die Kindesentwicklung?
Hirnforschung – Macht Musik intelligent?
Aggression - Welche Rolle spielt Alkoholkonsum?

Geistesblitze

Parteiisches Mitgefühl

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8
In politisch Andersdenkende können wir uns schlechter hineinversetzen.

Angst geht durch die Nase

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8
Gefahr schärft den Geruchssinn.

Neuronales Schachbrett

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Die Nervenverbindungen im Gehirn verlaufen in geordneten Bahnen.

Flexibles Sportlerhirn

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Ein vergrößertes Kleinhirn hält Eisschnellläufer in Balance.

Den Frust ertränken

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10
Sexuell frustrierte Fliegenmännchen neigen dem Alkohol zu.

Aufforderung zum Tanz

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Motorische Hinrareale von Ballettfreunden regen sich beim Betrachten von Tanzvorführungen.

Das kenn ich doch!

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Bekanntes und Unbekanntes aktiviert unterschiedliche Hirnzellen.

Netzstrom

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Elektrokrampftherapie stutzt ausufernde Nervenverbindungen.

Alles in Griff

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Per Elektrostimulation lassen sich geähmte Gliedmaßen steuern.

Psychologie

Auf ins Vergnügen

Kick fürs Wir-Gefühl

 
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Mit Blick auf die kommende Fußball-EM erklärt der Psychologe Henning Plessner, warum solche sportlichen Großereignisse nur kurzfristig den Nationalstolz heben.
Seelische Schutzschilde

Was die Psyche stark macht

 
18
Unser mentaler Schutzschild setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen. Die wichtigsten stellen wir im fünften Teil unserer G&G-Jubiläumsserie vor.
Geübter Kraxler

Ein Recht auf Schrammen

 
24
Für eine gesunde psychische und physische Entwicklung müssen Kinder immer wieder ihren Mut erproben dürfen, so Psychologen. Für die Eltern gilt dann: tief durchatmen!
Daniel Kahneman

Schnell versus langsam

 
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Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman hat über Jahrzehnte die Fallstricke des menschlichen Denkens ergründet. In G&G skizziert er unsere bei­den grundlegenden kognitiven Systeme.

Titelthema

Jenseits der Schubladen

Die Neuordnung der Seelenleiden

 
36
Das Handbuch der US-Psychiatervereinigung, kurz DSM, bildet weltweit die Grundlage zur Diagnose seelischer Störungen. Seine fünfte Version erscheint 2013 und erhitzt derzeit die Gemüter: Werden neue Syndrome und Krankheitskriterien zu einem Anstieg der Patientenzahl führen? G&G-Autor Jochen Paulus stellt die wichtigsten Entwicklungen vor.
Hans-Ulrich Wittchen

"Wie viel Störung darf es sein?"

 
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Der Psychologe Hans-Ulrich Wittchen von der TU Dresden ist aktiv an der Neufassung des Katalogs der Seelenleiden beteiligt. Er schildert das Prozedere und die Stolpersteine auf dem Weg zum DSM-5.
Ein schmaler Grat

Risiko: Psychose

  (kostenfrei)
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Sind Menschen, die sich sozial zurückziehen und merkwürdigen Theorien an­hängen, auf dem besten Weg, eine Psychose zu entwickeln? Nach dem Entwurf des DSM-5 soll ein Risikosyndrom definiert werden - zwecks frühzeitiger Behandlung. Ein umstrittener Vorschlag.

Medizin

Perfekt Gerüstet

Gefahr im Grünen

 
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Sie können einem den Waldspaziergang gründlich verleiden: Zecken. Denn die kleinen Blutsauger übertragen mitunter gefährlich Keime, die Krankheiten wie Borreliose oder FSME auslösen. Beide schädigen auch Gehirn und Nervensystem. Wie man sich am besten bevor schützt, erklärt der Mediziner Reinhard Kaiser.
Bist du das, Mama?

Wer spricht?

 
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Einige Zeitgenossen sind offenbar unfähig, andere an der Stimme zu erkennen - obwohl sie sonst ganz normal hören. Forscher wollen dem rätselhaften Phänomen auf den Grund gehen, doch die Suche nach Betroffenen ist bislang schwierig. Vermutlich, weil die meisten ihr Defizit unbewusst kompensieren.

Hirnforschung

Zu schnell fürs Hirn

Mut zur Lücke

 
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Unsere Aufmerksamkeit ist nicht so kontinuierlich, wie es uns subjektiv erscheint. Tatsächlich funktioniert sie eher wie eine Filmkamera, die alle paar Hundertstelsekunden einen Schnappschuss macht.
Eckart Altenmüller

Macht Musik intelligent?

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Der Hannoveraner Medizinier und Flötist Eckart Altenmüller über Hirntraining nach Noten.
Fass mich nicht an!

Entfesselnder Schluck

 
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Alkoholkonsum enthemmt und macht aggressiv - zumindest manche Menschen. Schuld daran ist offenbar das individuell unterschiedliche Zusammenspiel der neuronalen Botenstoffe.
Spektraler Fingerabdruck

Auf der Tonspur des Geistes

 
72
Der Mediziner Markus Siegel sucht nach den EEG-Frequenzmustern im Gehirn, die die Grundfunktionen des Denkens anzeigen.

Bücher und mehr

Hirschhausens Hirnschmalz

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