Gehirn und Geist 1-2/2013

Therapieplätze sind rar, und die Hemmschwelle, zum Psychologen oder Psychiater zu gehen, ist für viele immer noch hoch. Da liegt es nahe, im Internet nach Unterstützung und Hilfe bei seelischen Leiden zu suchen. Angebote gibt es mittlerweile viele - doch was bringen sie wirklich? Weitere Themen im Heft:
Denken und Lernen - Die Intelligenz des Körpers
Herz und Hirn - Wie Stress auf den Kreislauf schlägt
Schuld und Verantwortung - Warum die Hirnforschung sie nicht "erledigt" hat

Inhalte dieser Ausgabe

Hirschhausens Hirnschmalz

Hinter den Schlagzeilen

Seltenes Bekenntnis

Die Furcht zu geben

  (kostenfrei)
14
Ein neues Transplantationsgesetz soll mehr Deutsche dazu bewegen, einen Organspendeausweis auszufüllen. Was hält so viele davon ab?

Psychologie

Rudolf Steiner

Zu Höherem berufen

 
20
Vor 100 Jahren wurde die Anthroposophische Gesellschaft gegründet. Ihr charismatischer Vordenker ist bis heute umstritten: Rudolf Steiner.

Spezial

Leib und Seele

Die Intelligenz des Körpers

 
26
Bewegungen helfen beim Denken und Lernen, wie Experimente belegen. Psychologen versuchen nun, diese Erkenntnis auf den Schulunterrricht zu übertragen.
Mentale Verrenkung

Mit Händen und Füßen

  (kostenfrei)
32
Wie prägt man sich neue Voka­beln am besten ein? Forscher empfehlen hierfür den gezielten Einsatz von Gesten.

Titelthema

Klick zum Seelenheil

Log-in auf die Onlinestation

 
40
Viele Anbieter im Internet versprechen, mit ihren Programmen seelische Nöte zu lindern. Die Onlinehilfen für psychisch Kranke können unter Umständen tatsächlich wirksam sein – doch Experten warnen vor einem Einsatz ohne professionelle Begleitung.
Seelische Stütze

Helfer für unterwegs

 
46
Taugen Smartphone und Handy als Therapieassis­tenten? Die meisten derzeit verfügbaren Apps und SMS-Dienste sollen eine laufende Behandlung unter­stützen oder Rückfälle ver­hindern.

Hirnforschung

Durchbruch

Alles zu seiner Zeit

 
52
Die meisten neuronalen Schaltkreise entstehen während sensibler Phasen in der Kindheit. Wis­senschaftler wollen diese Entwicklungsfenster gezielt öffnen, um Hirnerkrankungen besser behandeln zu können.
Am Apparat?

Bei Anruf wach

 
58
Ein Mann, der im Wachkoma liegt, kann plötzlich wieder sprechen - wenn sein Vater ihn anruft! Aus diesem "Telefonsyndrom" schlussfolgert der Neurowissenschaftler Vilayanur S. Ramachandran, wie unser Gehirn das Selbst kons­truiert.
Böse wider Willen?

Und wir brauchen sie doch!

 
62
Werfen neurowissenschaftliche Experimente unsere Vorstellungen von Schuld und Verantwortung über den Haufen? Von wegen!

Medizin

Johann Caspar Rüegg

"Gesundheit beginnt im Kopf"

 
68
Unser Herz ist ein höchst sensibles Organ. Der Physiologe Johann Caspar Rüegg hat erforscht, weshalb Stress und Ärger es krank machen können.

Die GuG-Infografik

Medizin

Alles auf Abwehr!

Außer Gefecht

 
74
Eine Rückenmarksverletzung schwächt das Abwehrsystem des Körpers, was zu lebensgefährlichen Infektionen führen kann. Wie es zu der Immunparalyse kommt, erklären Jan Schwab und Benedikt Brommer von der Ber­liner Charité.
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