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Magazin | 08.05.2009
EMOTIONEN

Mein Freund, der Roboter

Miriam Ruhenstroth
Die neueste Generation von Spielzeugrobotern agiert dem Anschein nach selbstständig, anhänglich und liebesbe­dürftig. Warum verfallen längst nicht nur Kinder solchen Reizen? Psychologen erforschen die emotionalen Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion.
Zum Knuddeln
Erst stromert er neugierig durch die Wohnung, dann lässt er sich den Rücken kraulen und räkelt sich. Und weil der kleine Kerl mit den wasserblauen Augen nach dem Erkunden müde ist, legt er spontan ein kleines Nickerchen ein. Auf einmal hustet er sogar im Schlaf – "Das hat er noch nie gemacht!", sagt sein "Herrchen" aufgeregt und redet beruhigend auf den Spielzeugdino ein.
Spielzeugdino? Tatsächlich würde niemand, der dieses Video eines stolzen "Pleo"-Besitzers sieht, auf den Gedanken kommen, dass unter der Gummihaut des kleinen Kerls 14 Servomotoren stecken, aber kein einziger Funken Neugier oder Müdigkeit. Pleo, so der Handelsname, verfügt über eine eingebaute Kamera, ein Mikrofon sowie Infrarot- und Berührungssensoren, die es ihm erlauben, auf seine Umgebung zu reagieren ...
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» Gehirn&Geist, Juni 2009
zum Thema
Quellen
Frith, C. D., Frith, U.: Interacting Minds. A Biological Basis. In: Science 286, S. 692-1695, 1999.

Krach, S. et al.: Can Machines Think? Interaction and Perspective Taking with Robots Investigated via fMRI. In: Public Library of Sciences One 3, e2597, 2008.

MacDorman, K. F. et al.: The Uncanny Advantage of Using Androids in Social and Cognitive Science Research. In: Interaction Studies 7(3), S. 297-337, 2006.

Walters, M. L. et al.: Avoiding the Uncanny Valley: Robot Appearance, Personality and Consistency of Behavior in an Attention-seeking Home Scenario for a Robot Companion. In: Autonomous Robots 24(2), S. 159-178, 2008.
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