Sommerzeit, Ferienzeit - und viel Gelegenheit, bei der Fahrt auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen über die Anti-Raser-Kampagne "Runter vom Gas!" zu stutzen. Seit ihrem Start im April erhitzt sie die Gemüter: Die an Todesanzeigen erinnernden Plakate halten manche für geschmacklos und ärgerlich, andere für psychologisch durchdacht. Was meinen Sie? Zwei Denkanstöße aus der G&G-Redaktion
Diese Kampagne stieß mir von Anfang an ziemlich auf. Als Autofahrer wird man brutal abgelenkt und begeht möglicherweise deswegen eine Unachtsamkeit. Die Schrift unter den Namen ist viel zu klein gewählt. Und ob die wahren Raser damit erreicht werden, bezweifele ich erheblich. Diese Todesanzeigen-aufgemachten Botschaften versucht man doch nur so schnell wie möglich zu verdrängen.
Ich fände Kampagnen ähnlich wie der "Sie fahren mit Abstand am besten" weitaus wirkungsvoller. Erstens sind sie motivierend, zweitens positiv verstärkend. Über so etwas kann man lächeln, mindestens schmunzeln.
Wie wäre es mit der Frage: "Sie fahren sicher schnell - fahren Sie dann auch sicher?" Und das "sicher" dann farblich hervorheben. Da sollen sich mal kreative Köpfe brainstormende Gedanken machen.
Im Lesershop finden Sie alle Hefte und Sonderhefte des Verlags, Sammelordner, Jahres-CD-Roms sowie weitere ausgewählte Produkte rund um Spektrum der Wissenschaft.
Der Science-Shop hält für Sie eine große Auswahl an naturwissenschaftlichen Fachbüchern bereit. Außerdem finden Sie im Science-Shop spannende populärwissenschaftliche Literatur und DVDs, sowie unterhaltsame Spiele und überraschende Spielereien und Geschenkideen.
1. Äußerst unangenehm
18.09.2008, Alexandra Fabry, MünchenIch fände Kampagnen ähnlich wie der "Sie fahren mit Abstand am besten" weitaus wirkungsvoller. Erstens sind sie motivierend, zweitens positiv verstärkend. Über so etwas kann man lächeln, mindestens schmunzeln.
Wie wäre es mit der Frage: "Sie fahren sicher schnell - fahren Sie dann auch sicher?" Und das "sicher" dann farblich hervorheben. Da sollen sich mal kreative Köpfe brainstormende Gedanken machen.