Ein Albtraum für jeden: nicht mehr richtig denken zu können. Nicht mehr zu wissen, wer man ist. An Alzheimer zu leiden. Mit zunehmendem Alter steigt dieses Risiko. Erste Anzeichen von Demenz sind bereits 20 Jahre vor Krankheitsausbruch diagnostizierbar. Das Altwerden, so lautet die unterschwellige Botschaft, müssen wir fürchten. Denn Altsein steht synonym für geistigen Abbau. Doch so ist es nicht.
"Der Verlust der geistigen Fähigkeiten ist keine zwingende Begleiterscheinung des Alterns", sagt der Gerontologe Howard Fillit vom New Yorker Institut für Alternsforschung. Seiner Ansicht nach verfügen wir über eine Art "Gehirn-Konto". Im Lauf des Lebens zahlen wir darauf ein und bilden kognitive Rücklagen. Wer sich darum bemüht, so Fillit, Rücklagen zu erhöhen, kann auch im Alter geistig topfit sein …