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Magazin | 15.02.2008
BEGABUNGSFORSCHUNG

Hochbegabung – Fakten und Fiktionen

Detlef H. Rost
Detlef H. Rost analysiert seit 20 Jahren die Lebens- und Berufswege von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit überdurch­schnittlich hoher Intelligenz. In G&G erklärt der Pädagogische Psychologe und Entwicklungspsychologe, wie eine außergewöhnliche Begabung erkannt wird, wie es sich mit ihr lebt und welche »Wahrheiten« darüber wir besser im Land der Märchen begraben.
Was Hochbegabung ist, lässt sich nicht leicht beantworten. Das liegt unter anderem daran, dass der Begabungsbegriff uneinheitlich gebraucht wird – auch von Experten. Es gibt vermutlich fast so viele unterschiedliche Auffassungen von »Begabung«, wie es Begabungsforscher gibt. Viele wollen sich profilieren: Sie bringen einen »neuen« Begabungsbegriff ein oder schlagen ein weiteres, möglichst kompliziertes Begabungsmodell vor. Da werden Kästchen und Kreise gemalt und so ziemlich alle Variablen aufgeführt, die in der Pädagogischen Psychologie jemals thematisiert worden sind. Einen wissenschaftlichen Anspruch haben solche »boxologischen« Modelle bei genauerer Betrachtung jedoch selten ...
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» Gehirn&Geist, März 2008
zum Thema
Infos
Literaturtipps

Alvarez, C.: Hochbegabung: Tipps für den Umgang mit fast normalen Kindern. München: dtv 2006.

Eysenck, H. J.: Die IQ-Bibel. Intelligenz verstehen und messen. Stuttgart: Klett-Cotta 2004.

Jensen, A.: The G Factor. The Science of Mental Ability. Westport (Kanada): Prager 1998.

Rost, D. H.: Hochbegabte und hochleistende Jugendliche. Neue Ergebnisse aus dem Marburger Hochbegabtenprojekt. Münster: Waxmann 2000.
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