Sprachthemen eignen sich besonders gut zum Smalltalk auf der Party. Bei einem Glas Rotwein wird gern über den Sprachverfall diskutiert. Beliebt sind auch Gespräche von Eltern über den Spracherwerb Ihrer Sprösslinge. Doch was, wenn Kinder nicht mit zehn bis zwölf Monaten anfangen zu sprechen? Viele Kinder wachsen außerdem mit mehr als einer Muttersprache auf – wie wird das kindliche Gehirn mit dieser Anforderung fertig? Welche neuen Konzepte für die Schule entwerfen die Forscher heute? Welche Informationen verraten wir durch Mimik und Gestik? Ist Homo sapiens nicht das einzige sprachbegabte Wesen?
Im Gehirn&Geist Highlights Sprich mit mir! stellen Sprachwissenschaftler ihre neuesten Ergebnisse vor und geben Ihnen Hinweise für pointierte Einwürfe beim Smalltalk. unveränderte Neuauflage von Dossier 3/2006 (12. November 2010)
Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.
Das Kuli-Komplott
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Wer grinst, versteht lustige Texte viel schneller als wenn er muffelig dreinschaut. Schuld daran ist oft nur ein Stift.
Ohne Sprache undenkbar
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Können wir einen Gedanken fassen, ohne ihn in Worte zu kleiden? Viele Wissenschaftler bezweifeln das.
Wer Salat isst, spricht nicht Pirahã
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Jeder Mensch kann zählen. Jeder? Ein kleines Volk am Amazonas nutzt keine Zahlwörter, berichtet Anthropologe Dan Everett von der Universität.
Wer spricht?
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Auch Hunde verstehen »Gassi« oder »hol den Ball«. Warum nur glauben die Menschen, ihre Sprache sei so einzigartig?
Ein Wort und seine Folgen
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Unser Gehirn entschlüsselt Bedeutungen. Und oft genug merken wir das nicht einmal.
Und plötzlich kommt ein ganzer Satz
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Ohne Lehrbuch und Vokabelheft: Kleine Kinder lernen ihre Muttersprache fast wie von selbst.
Wie werde ich ein Sprachgenie?
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Wer fremde Idiome flüssig beherrschen will, sollte früh in Kontakt mit ihnen kommen.
»Mehrsprachigkeit macht schlau!«
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Neurolinguistin Ria De Bleser von der Universität Potsdam stellt eine ungewöhnliche Form von Gehirntraining vor.
Fit für Babel
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Eine neue Lerntechnik empfiehlt Schülern: Paukt doch mehrere Fremdsprachen gleichzeitig! Von Chaos im Kopf kann dabei keine Rede sein.
Hilfe für Spätzünder
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Wenn Kinder sich mit ihrer Muttersprache schwer tun, können ihnen heute spezielle Therapien helfen.
Ohne Worte
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Lange haben Wissenschaftler die Erforschung der Gesten vernachlässigt. Zu Unrecht – sagt doch ein Wedeln mit der Hand oft mehr als tausend Worte.
Aus dem Handgelenk geschüttelt
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Nicht nur fürs Gefühl: Cornelia Müller von der Freien Universität Berlin räumt mit Vorurteilen über Gestik auf.
Porträt: Der Lügenbaron
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Paul Ekman weiß, was Gesichtsausdrücke bedeuten. Das hat der berühmte Mimikforscher auch schon für die CIA untersucht.
Intime Botschaften
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Die Mitmenschen bombardieren uns mit ihren Gefühlen. Hirnforscher erkunden, wie unser Gehirn die emotionalen Signale entschlüsselt.
Reden ohne Stimme
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Lange galten Gebärdensprachen nur als primitive Fuchtelei. Heute erkennen Linguisten ihre Komplexität an.
Dr. Trouvains gesammelte Lacher
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Glucksen und Kieksen gehört zum Gespräch wie das Salz in der Suppe. Sollte auch das Navigationssystem im Auto ab und zu kichern?
Wir können gar nicht anders, als uns in andere hineinzuversetzen. Eine neue Forschungsrichtung untersucht, wie unser Gehirn auf Gemeinsamkeiten gepolt ist.
Im Büro mit Fred Feuerstein
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Wenn am Arbeitsplatz jeder die Keule herausholt – dann hat wieder einmal das Steinzeitliche in uns gesiegt.
Die virtuelle Umarmung
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Wie flirten wir im Netz? Sozialpsychologen erforschen, wie das World Wide Web die Kommunikation verändert.