Als die Geschichte von Gehirn&Geist am 31. Januar 2002 begann, war sie bereits mehr als ein Jahr alt. An diesem Tag erschien unser Premierenheft. Doch viele Monate zuvor schon hatte sich eine kleine, langsam wachsende Schar von Verlagsmanagern, Redakteuren und Layoutern mit dem beschäftigt, was laut einem Sitzungsprotokoll aus dem Mai 2001 noch den internen Arbeitstitel "Spektrum der Psychologie/Hirnforschung/Intelligenz/
" trug.
Meine persönliche G&G-Geschichte begann am 10. Januar 2001. An diesem Tag betrat der damalige Geschäftsführer von "Spektrum der Wissenschaft", Dean Sanderson, mein kleines Büro in der Heidelberger Vangerowstraße
Neue Serie
Wie alles begann
Zum zehnten Geburtstag von G&G blickt Chefredakteur Carsten Könneker zurück auf Menschen und Themen.
von Carsten Könneker





abrufen





Graue Substanz |
MENSCHEN-BILDER |
WIRKLICHKEIT |
NeuroKognition |
bildungslücke |
braincast |
Gedankenwerkstatt |
Quantensprung |
Anatomisches Allerlei |
Analogia |
Medicine & More |
Babylonische Türme | 






1. Happy Birthday!
05.01.2012, Nina Höhne, Münchenich möchte Euch noch herzlich zu Eurem zehnten Geburtstag gratulieren! Leider habe ich es nicht mehr rechtzeitig vor der Jubiläumsausgabe geschafft, aber ich möchte Euch trotzdem meine Glückwünsche übermitteln und meine persönliche Gehirn&Geist-Geschichte erzählen.
Ich kann mich noch genau an die erste Ausgabe erinnern. Es ging um Bewusstsein, und auf dem Cover war ein blau-violettes Gehirn abgebildet. Als ich die Zeitschrift im Kiosk entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme, habe sie mehrfach gelesen und der nächste Ausgabe ungeduldig entgegengefiebert. Damals war ich Abiturientin und von Hirnforschung absolut fasziniert. Ich habe jede einzelne Ausgabe verschlungen und habe mir ziemlich schnell ein Abo zugelegt, das ich bis heute besitze. Gehirn&Geist hat mich durch mein ganzes Psychologiestudium begleitet.
Besonders stolz war ich auf meine vollständige Sammlung aller Ausgaben, mit der ich in jedes meiner WG-Zimmer während meiner Studienzeit umgezogen bin. Leider hat mir dann ein Wohnungsbrand 2009 alle bis dahin gesammelten Ausgaben vernichtet - ein schmerzlicher Verlust. Aber ich habe wieder von Neuem angefangen, und schon wieder sind drei Stehsammler voll.
Mittlerweile bin ich Doktorandin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und lese Gehirn&Geist noch immer leidenschaftlich gerne. Ich finde, die große Stärke an dieser Zeitschrift ist, dass ich sie als Schülerin schon lesen konnte und auch jetzt als Doktorandin nicht gelangweilt bin. Die Themen werden stets interessant und verständlich dargestellt, so dass es sowohl für den Laien als auch für einen Experten sehr lesenswert ist. Das ist eine große Kunst, die nicht viele Zeitschriften beherrschen. Besonders wenn ich mich beruflich in ein neues Thema einarbeiten muss, finde ich es sehr hilfreich, nach Artikeln im Archiv von Gehirn&Geist zu suchen, denn dort finde ich oft einen guten Einstieg mit anschaulicher grafischer Darstellung. In meiner Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut habe ich schon viele Kollegen mit meiner Gehirn&Geist-Leidenschaft angesteckt.
Deshalb jetzt von meiner Seite noch einmal ein großes Lob an die komplette Redaktion, inklusive Braincast. Weiter so, die Zeitschrift ist unersetzbar!!!
Mit vielen Grüßen
Nina Höhne