Gehirn&Geist Januar/Februar 2012

Ist der Mensch von Natur aus Egoist? Oder sind wir dazu geboren, anderen zu helfen? Weder noch, sagen Psychologen und Hirnforscher: Einer neuen Theorie zufolge achten wir alle bloß auf ein ausgeglichenes "Moralkonto" - und handeln deshalb oft widersprüchlich. Über diese und weitere Erkenntnisse der Moralforschung lesen Sie in der neuen Ausgabe von G&G (Ausgabe 1-2/2012).

Ein gute Lektüre wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Neuronenüberschuss

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Autistische Kinder besitzen eine erhöhte Zahl von Nervenzellen

Lehrreiche Wörter

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8
Räumliche Begriffe stärken das Vorstellungsvermögen von Kindern

Wegbereiter der Sucht

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Nikotin verändert die Genaktivität im Gehirn von Mäusen - was die Wirkung von Kokain verstärkt

Offenes Gen-heimnis

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Träger einer Erbgutvariante verraten sich durch ihr Verhalten

Attacke aus dem Darm

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Die Darmflora wirkt mit bei der Entstehung von multipler Sklerose

Lebhafter Schlaf

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Geträumte Bewegungen steuert das Gehirn ähnlich wie reale

Rausch der Schamanen

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Eine pflanzliche Droge löst Halluzi­nationen aus, die wie echte Wahrnehmungen erscheinen

Helfen tut gut

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Seinem Partner in misslicher Lage beizustehen, aktiviert das Belohnungssystem des Helfenden

Spezial

10 Jahre Gehirn&Geist

Wie alles begann

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Anlässlich des zehnten Geburtstags von G&G blickt Chefredakteur Carsten Könneker zurück auf Menschen und Themen

Psychologie

Nicht nur für den Augenblick

Momente des Glücks

 
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"Mein Haus, mein Boot, mein Auto"? Besser sollte es heißen: meine Weltreise, mein Rolling-Stones-Konzert, mein Bungeesprung! Denn besondere Erlebnisse machen glücklicher als materieller Besitz. Der Psychologe Marc Hassenzahl erklärt, wie diese Erkenntis heute sogar das Produktdesign beeinflusst
Lockeres Kränzchen

Verbale Allzweckwaffe

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Tratschen ist nicht bloß ein harmloser Zeitvertreib. Laut Sozialpsychologen kann Klatsch über abwesende Dritte sowohl dem Wohl der Gruppe dienen als auch dem eigenen Vorteil gegenüber Rivalen
Das erste "Du"

Zwiegespräch mit einem Baby

 
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Ursula Horsch von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat erforscht, wie Eltern mit ihren Säuglingen in Kontakt treten. Die frühkindliche Kommunikation klappt dabei erstaunlich gut

Titelthema

Nehmen statt geben?

Zwischen Fairness und Eigennutz

 
38
Gier, Machtstreben, Konkurrenzdenken - sind Menschen geborene Egoisten? Oder dominieren doch Mitgefühl und Altruismus unser Wesen? Psychologen glauben, dass beides in uns schlummert: Nach einer neuen Theorie bemühen wir uns sogar unbewusst um ein ausgeglichenes Moralkonto
Ups!

Neuronales Bremspedal

 
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Wenn wir unsere Gefühle und spontanen Handlungsimpulse nicht im Griff hätten, wäre ein harmonisches Miteinander kaum möglich. Wie die Neurowissenschaftler Daria Knoch und Bastian Schiller in Experimenten herausfanden, spielt ein bestimmtes Hirnareal die Hauptrolle in Sachen soziale Selbstkontrolle

Medizin

Anonyme Masse

Urbane Seelennöte

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50
Das Leben in Ballungszentren belastet die Psyche. Was das im Gehirn von Großstädtern bewirkt, schildert Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentral­instituts für Seelische Gesundheit in Mannheim
Abgeschnitten

Letztes Mittel

 
56
Bis heute ist es in der Psychiatrie nicht unüblich, psychisch Kranken gegen ihren Willen Medikamente zu verabreichen oder sie zeitweise sogar einzusperren. Wie häufig solche Zwangsmaßnahmen ein­gesetzt werden und welche Folgen sie für die Patienten haben, soll endlich besser erforscht werden

Spezial

Abendritual

Der Autopilot im Kopf

 
62
Bei allem, was wir tun, verfolgen wir bestimmte Ziele - oder nicht? Forschern zufolge rückt die ursprüngliche Absicht immer mehr in den Hintergrund, je öfter wir eine Tätigkeit ausführen
Geübter Qualmer

Routine am Glimmstängel

 
68
Nikotin macht süchtig, weil es das Belohnungssystem im Gehirn stimuliert. Der gewohnte Griff zur Kippe verändert aber auch sensorische und motorische Hirn­regionen. Und das hat Konsequenzen für die Therapie

Bücher und mehr

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