Was bedeutet "Hirntod"?
Der Hirntod hat sich als medizinethische Grenze des Lebens etabliert. Doch ist dieses Kriterium tatsächlich so klar wie es scheint? "Wie tot ist tot?", fragte die Philosophin Yvonne Raley in G&G Dezember 2006. Im selben Heft diskutierten auch der Philosoph Dieter Birnbacher und der Theologen Wilfried Härle über die Herausforderungen der modernen Apparatemedizin: "Sterben gehört zum Leben."
Übrigens: Einen Organspendeausweis zum Selbstausdrucken stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.



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1. Hirntod als messbares Kriterium
13.09.2010, Josef Saal 59609 Anröchte-EffelnIch halte daher das Maß "Hirntod" durchaus für ein Kriterium, das herangezogen wird, um Organspenden zu ermöglichen. Totes Zellgewebe kann in einem lebenden Körper nicht mehr genutzt werden. Also müssen nach dem Hirntod Maschinen die Erhaltung der Zellen aufrechterhalten, bis diese von einem funktionierenden "Ich" wieder angetrieben werden können.