Kürzlich stellten Medienexperten in einer Wissenschaftssendung des Österreichischen Rundfunks die These auf, dass 95 Prozent aller PowerPoint-Präsentationen falsch gestaltet seien: Sie überforderten und ermüdeten das Publikum durch zu hohe Informationsdichte und zu große Textmengen. Die Präsentatio­nen verschiedener Referenten würden sich nicht nur untereinander zum Verwechseln ähneln, sondern auch vom Vortragenden ablenken, anstatt ihn zu unterstützen. Zudem sind viele Menschen, die das Programm häufig nutzen, ihm gegenüber zunehmend kritisch eingestellt.
Doch sollte man PowerPoint und andere Präsentationssoftware wie Prezi nicht besser nach ihren Möglichkeiten statt nach der mangelhaften Umsetzung beurteilen? Niemand käme auf die Idee, dem Hammer die Schuld an einem schief eingeschlagenen Nagel zu geben! …