Lange bevor William Shakespeare (1564-1616) seinen "Othello" erfand, ließen sich Dichter von diesem Phänomen inspirieren: dem Mord am Sexualpartner, dem so genannten Intimizid. Was treibt jemanden dazu, einen einst geliebten Menschen zu töten? Forensische Psychiater und Psychologen untersuchen heute, was zwischen dem Beginn einer intimen Beziehung und ihrem gewaltsamen Ende passiert
Intimizid
Gefährliche Liebschaften
Mord am eigenen Partner - dieses Verbrechen ist in Krimis an der Tagesordnung, doch in der Realität kommt es nur selten dazu. Der Psychiater Andreas Marneros von der Universität Halle-Wittenberg hat 80 so genannte Intimizide untersucht. Die Täter - zu 80 Prozent Männer - töten offenbar vor allem dann, wenn eine langjährige Partnerschaft zu Ende geht.
Lange bevor William Shakespeare (1564-1616) seinen "Othello" erfand, ließen sich Dichter von diesem Phänomen inspirieren: dem Mord am Sexualpartner, dem so genannten Intimizid. Was treibt jemanden dazu, einen einst geliebten Menschen zu töten? Forensische Psychiater und Psychologen untersuchen heute, was zwischen dem Beginn einer intimen Beziehung und ihrem gewaltsamen Ende passiert


Andreas Marneros ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

abrufen




Graue Substanz |
Analogia |
NeuroKognition |
Anatomisches Allerlei |
braincast | 




