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Gehirn&Geist

November 2009

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Gehirn&Geist
Würden Sie Pillen schlucken, die nebenwirkungsfrei Ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern? Halten sie es für legitim, dem eigenen Konzentrationsvermögen, Gedächtnis oder Gefühlshaushalt auf die Sprünge zu helfen, wenn es geeignete Mittel dafür gebe? Pharmafirmen wittern hier einen lukrativen Markt der Zukunft - doch wie wollen wir mit "Hirndoping" überhaupt umgehen? Sieben führende Experten geben exklusiv in Gehirn&Geist Auskunft, worauf wir uns einstellen müssen und was das für jeden Einzelnen sowie die Gesellschaft als Ganze bedeutet.

Weitere Beiträge im Heft:
Epigenetik - Wie Verhalten und Umwelt die Gene beeinflussen
Nostalgie - Ein heilsames Gefühl
Spiegelneurone - Warum wir mühelos in die Haut andere schlüpfen

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre G&G-Redaktion
6
» Leserbriefe  kostenfrei
Geistesblitze
8
» Kontrollierter Zellnachwuchs  kostenfrei
Ein Protein lässt Neurone reifen - fält es aus, entstehen Hirntumoren
8
» Das Auge heilt mit  kostenfrei
Nach einer Bandscheibenoperation das entfernte Gewebe zu sehen, vergrößert die Heilungschancen
9
» Kein Schwund im Kopf  kostenfrei
Bei Gesunden baut das Gehirn im Alter nicht zwangsläufig ab
10
» Parkinson durch Vogelgrippe?  kostenfrei
H5N1-Infektionen richten neuronale Schäden an
10
» Mit Babyface zum Erfolg  kostenfrei
Afroamerikanern mit rundlichen Gesichtszügen machen eher Karriere
11
» Zwischen Schlaf und Wachen  kostenfrei
Beim "Klarträumen" befindet sich das Gehirn in zwei Bewusstseinszuständen gleichzeitig
12
» Greifen begreifen  kostenfrei
Das Säuglingsgehirn reagiert auf eigene und fremde Bewegungen ähnlich
12
» Hirnreizung in der Kritik  kostenfrei
Auch feinste Elektroden aktivieren keine einzelnen Nervenzellen
Psychologie
14
» Sehnsucht nach Gestern
Schwelgen Sie auch gern in Erinnerungen? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen. Wir genießen nostalgische Momente, weil uns im Rückblick das Vergangene oft besonders schön erscheint. Sozialpsychologen gehen diesem bislang kaum erforschten Phänomen auf den Grund
22
» Gefährliche Liebschaften   ist kostenfrei
Der Psychiater Andreas Marneros von der Universität Halle-Wittenberg untersucht die Hintergründe von besonders schwer begreiflichen Verbrechen: Partnermorden. Die Täter - zu 80 Prozent Männer - töten offenbar vor allem dann, wenn das Ende ihrer Beziehung droht
Spezial
28
» Zwischen Erbe und Erfahrung
Gene oder Umwelt - was prägt den Menschen stärker? Neue Forschungen zeigen: weder noch! Denn in Wahrheit arbeiten die vermeintlichen Kontrahenten eng zusammen. Läuft dabei etwas schief, können psychische Erkrankungen wie Schizophrenie entstehen
33
» Ungleiche Gaben
Die von den Eltern vererbten Gene be­einflussen die geistige Entwicklung des Nachwuchses unterschiedlich: Einige Hirnbereiche werden vor allem durch die mütterlichen Anlagen geprägt, andere durch die väterlichen
Titelthema
40
» Das optimierte Gehirn   ist kostenfrei
Mit neuen pharmakologischen Mitteln könnten künftig auch Gesunde ihre Denkfähigkeit oder ihre Stimmung verbessern. Ist dieses "Neuro-Enhancement" ethisch vertretbar? In einem Memorandum plädieren sieben Wissenschaftler für einen offenen und liberalen Umgang mit den Möglichkeiten, den eigenen Geist zu beeinflussen
50
» "Schönheitschirurgie für die Seele"   ist kostenfrei
Der Philosoph Thomas Metzinger koordiniert ein Forschungsprojekt zum kognitiven Enhancement. Er glaubt: Pillen zu schlucken, um die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern, könnte eines Tages so normal sein wie Autofahren
Hirnforschung
52
» Determiniert - und trotzdem frei!
Das Verhältnis von Gehirn und Geist wirft große Fragen auf - spätestens, seit Benjamin Libets Experimente den freien Willen vermeintlich zu Grabe trugen. Der Biopsychologe Christoph Herrmann hält die Aufregung für übertrieben
60
» Von Sinnen: Scheinriesen und Hobbits
Je weiter entfernt etwas ist, desto kleiner erscheint es. Diese Faustregel hilft uns, die Größe von Gegenständen und Personen richtig einzuschätzen. Durch gezielte Manipulation der Umgebung lässt sich die Wahrnehmung jedoch austricksen, wie der Psychologe Rainer Rosenzweig de­monstriert
64
» Die Gedanken der anderen
Um in die Haut unseres Gegenübers zu schlüpfen, müssen wir uns nicht besonders anstrengen. Mühelos simulieren Spiegelneurone, wie sich unsere Mitmenschen verhalten und welche Absichten sie verfolgen
Bücher und mehr
82
» Mehr als ein Gehirn  kostenfrei
83
» Neuro-Rätsel mit Biss  kostenfrei
84
» Menschlein wechsel dich  kostenfrei
90
» Vorschau Dezember 2009  kostenfrei
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