Weil unsere Augen dem Gehirn unterschiedliche Sinnesinformationen liefern, können wir räumlich sehen. Weichen die beiden Netzhautbilder jedoch zu sehr voneinander ab, sind die Folgen oft kurios.
Vilayanur S. Ramachandran und Diane Rogers-Ramachandran forschen am Center for Brain and Cognition an der University of California in San Diego.
Wir betrachten die Welt immer aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln – und zwar gleichzeitig. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Denn unsere beiden Augen liegen an unterschiedlichen Stellen im Kopf und sehen daher auch jeweils etwas andere Bilder. Das Gehirn kann die Abweichung messen und schlägt daraus kräftig Kapital: Dank der »Stereopsis« sind wir in der Lage, räumliche Tiefe zu sehen
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