Das ist bedauerlich – denn Studien belegen inzwischen: Insbesondere das Schmökern in Büchern prägt die geistige Entwicklung noch stärker als vermutet. So schult intensives, häufiges Lesen nicht nur Wahrnehmung, Konzentration und Einfühlungsvermögen. Es bewirkt auch anatomische Veränderungen im Gehirn
Sprache und Gehirn
Lob des Lesens
Genüsslich zu schmökern ist weit mehr als ein angenehmer Zeitvertreib: Laut neuen Erkenntnissen schult es nicht nur die Konzentration und das Einfühlungsvermögen, sondern kann auch dem geistigen Abbau im Alter vorbeugen.
Das ist bedauerlich – denn Studien belegen inzwischen: Insbesondere das Schmökern in Büchern prägt die geistige Entwicklung noch stärker als vermutet. So schult intensives, häufiges Lesen nicht nur Wahrnehmung, Konzentration und Einfühlungsvermögen. Es bewirkt auch anatomische Veränderungen im Gehirn


Christian Wolf ist promovierter Philosoph und freier Wissenschaftsjournalist in Berlin.

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1. Fragwürdige Spiegelneurone
27.09.2010, Richard Kinseher, KelheimSolche Beispiele zeigen, dass die Idee der "Spiegelneurone" immer fragwürdiger wird.
2. Zum Leserbrief "Fragwürdige Spiegelneurone"
27.09.2010, Roland Giersig, WienSicherlich könnte und sollte man langsam einen besseren Begriff etablieren, da der Begriff "Spiegelneurone" zu sehr an der Gehirn-Physiologie festgemacht ist. Und offenbar zu Problemen führt.
Letztlich bleibt, von allen Begriffsverwirrungen abgesehen: In unseren Gehirnen befinden sich faszinierende Vorhersagemaschinen, die es neben physikalischen Vorgängen auch schaffen, die komplizierte Psyche anderer Menschen genau genug zu modellieren, um gute Vorhersagen für das Verhalten anderer Menschen treffen zu können.