Der Mensch gilt als das klügste aller Lebewesen. Sollte dann nicht auch sein Gehirn irgendwie »einzigartig« sein? Auf der Suche nach den Ursprüngen menschlicher Intelligenz nehmen Forscher
auch die grauen Zellen und Geistesgaben besonders schlauer Tiere unter die Lupe.
Ursula Dicke und Gerhard Roth sind Professoren für Neurobiologie an der Universität Bremen und arbeiten am dortigen Institut für Hirnforschung.
Kein Hund, der komponiert, kein Delfin, der in Reimen spricht, kein Papagei, der Gleichungen mit zwei Unbekannten löst – mit derartigen Geistesgaben können Tiere nicht aufwarten. Allerdings fiel der menschliche Intellekt auch nicht vom Himmel: Er muss im Lauf der Evolution entstanden sein, schließlich ist das Bewusstsein, alles Denken, Planen und Handeln nach neurowissenschaftlicher Auffassung vollständig an das Gehirn gebunden …
Der Artikel "Evolution der Intelligenzen" (G&G Nr. 3) hat einen äußerst spannenden Schluss: Man braucht keine Großhirnrinde, um überdurchschnittlich intelligent zu sein, Vögel arbeiten mit einem anderen Mechanismus. Während der ganze Artikel gut verständlich geschrieben ist, habe ich den Unterschied zwischen Säuger- und Vogelgehirn nicht so recht verstanden. Irgendwann vor ??? Millionen Jahren haben sich in der Evolution der Amphibien Säuger von Vögeln getrennt und ihre Gehirne in unterschiedlicher Weise weiterentwickelt. Ich wüsste es gerne etwas genauer. Denn ...
Einer der Väter intelligenter, mobiler Roboter ist Rodney Brroks (MIT). Früher verwendete er intelligente Zentraleinheiten, vergleichbar mit kognitiven Systemen. Die aber waren zu groß für einen mobilen Roboter. Deshalb hat er eine gänzlich andere Struktur gewählt. Brooks schrieb dazu in seinem auch in Deutsch erschienenen Buch "Menschmaschinen": "Ich hatte den Eindruck, dass Insekten wesentlich mehr konnten als jeder damals existierende Roboter. Insekten sind nicht weit von der Rechenleistung eines guten digitalen Computers entfernt." Ohne nun auf Einzelheiten einzugehen, hatte Brooks Erfolg damit, in seinen Robotern auf ein internes Modell ganz zu verzichten, und er baute kleine mobile Roboter mit erstaunlicher Leistungsfähigkeit.
Es wäre daher interessant zu untersuchen, ob hier - Säuger versus Vögel - etwas ähnliches vorliegt.
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1. Säuger- und Vogel-Intelligenz
21.04.2008, Hermann SchultzeEiner der Väter intelligenter, mobiler Roboter ist Rodney Brroks (MIT). Früher verwendete er intelligente Zentraleinheiten, vergleichbar mit kognitiven Systemen. Die aber waren zu groß für einen mobilen Roboter. Deshalb hat er eine gänzlich andere Struktur gewählt. Brooks schrieb dazu in seinem auch in Deutsch erschienenen Buch "Menschmaschinen": "Ich hatte den Eindruck, dass Insekten wesentlich mehr konnten als jeder damals existierende Roboter. Insekten sind nicht weit von der Rechenleistung eines guten digitalen Computers entfernt." Ohne nun auf Einzelheiten einzugehen, hatte Brooks Erfolg damit, in seinen Robotern auf ein internes Modell ganz zu verzichten, und er baute kleine mobile Roboter mit erstaunlicher Leistungsfähigkeit.
Es wäre daher interessant zu untersuchen, ob hier - Säuger versus Vögel - etwas ähnliches vorliegt.