Gehirn&Geist September 2011

Was macht Menschen glücklich und zufrieden? Möglichst viele "gute Momente", gemeisterte Herausforderungen und aufregende Erfahrungen? Wenn dem so wäre, müsste die Stimmungskurve im Alter tendenziell abwärts zeigen, denn die körperliche und geistige Leistungskraft lässt mit den Jahren merklich nach. Dennoch weisen Menschen ab etwa Mitte 50 oft steigende Wohlbefindenswerte auf, wie Forscher berichten. Den Ursachen für diesen Trend geht G&G in seiner neuen Ausgabe nach.

Weitere Themen im Heft:
Dentalphobie - Wie man die Angst vorm Zahnarzt überwindet
Werbung - Beeinflusst sie uns unbewusst?
Philip Zimbardo - Der berühmte Sozialpsychologe im Interview

Ein gute Lektüre wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Sättigender Qualm

  (kostenfrei)
8
Nikotin aktiviert Neurone im Hypothalamus, die den Appetit regulieren

Zwietracht verbindet

  (kostenfrei)
8
Wer nicht kooperiert, wird in Kriegszeiten von anderen besonders hart bestraft

Frühe Einsicht

  (kostenfrei)
9
Bereits Wickelkinder erahnen, ob sie schuld sind, wenn ein Spielzeug nicht funktioniert

Mit den Ohren sehen

  (kostenfrei)
10
Das Gehirn von Blinden verarbeitet Geräusche in der Sehrinde

Schaukelstündchen

  (kostenfrei)
10
Sanfte Bewegungen des Betts verbessern die Schlafqualität

Dein Gedächtnis, mein Gedächtnis

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11
Unter Gruppendruck verfälschte Erinnerungen gehen mit erhöhter Aktivität der Amygdala einher

Schlägt Stadtluft aufs Gemüt?

  (kostenfrei)
12
Luftverschmutzung löst Depressionssymptome bei Mäusen aus

Konkurrenz belebt das Geschäft

  (kostenfrei)
13
Nach einem Wettstreit flirten Männer offensiver

Titelthema

Emotionen im Lebenslauf

Die Lust des Älterwerdens

 
14
Unser Gefühlshaushalt wandelt sich im Lauf des Lebens auf überraschende Weise: Laut Studien nehmen negative Zustände wie Ärger und Angst mit den Jahren ten­­den­ziell ab. Auf der Suche nach den Ursachen haben Psychologen die Mechanismen der emotionalen ­Kontrolle im Visier - denn sie erweisen sich im Alter als besonders wirkungsvoll
Ute Kunzmann

"Wut ist eine Domäne der Jugend"

 
20
Die Lebenslaufforscherin Ute Kunzmann von der Universität Leipzig untersuchte die emotionale Entwicklung von Menschen in zahlreichen Tests und Befragungen. G&G sprach mit ihr über beherrschbare Gefühle und die Tücken der Statistik

Medizin

Peinigende Perspektive

Keine Angst vorm Bohrer

  (kostenfrei)
22
Jeder zehnte Deutsche meidet den Besuch beim Zahnarzt. Gudrun Sartory von der Universität Wuppertal untersucht, wie Betroffene ihre Furcht am sichersten über­winden: mit Beruhigungsmitteln, Hypnose oder einer Verhaltenstherapie?
Signale des Geistes

Aus den Tiefen des Bewusstseins

 
28
Was denkt und fühlt ein Patient im Wachkoma? Die Psychologen Boris Kotchoubey und Simone Lang haben eine Reihe von Tests entwickelt, um anhand von Hirnscans verschiedene Komponenten des menschlichen Bewusstseins zu prüfen
Lücken mit Tücken

Wenn die Erinnerung aussetzt

 
34
Wer von "Transienter Globaler Amnesie" betroffen ist, verliert aus heiterem Himmel sein Gedächtnis - zum Glück jedoch nur vorübergehend. Ursache der Blackouts sind offenbar winzige Schädigungen in einem Abschnitt des Hippocampus, der Gedächtniszentrale im Gehirn

Psychologie

Ass der Asse

Vorteil mit links

 
38
Was haben Beethoven, Maradona und Barack Obama gemeinsam? Sie gehören zu der oft stigmatisierten Gruppe der Linkshänder. Psychologen zufolge verfügen sie nicht selten über besondere Talente
Dose des Anstoßes

Geheime Verführung

 
42
Dass sich Menschen mittels unterschwelliger Werbung manipulieren ließen, galt lange als Mythos. Neue Versuche zeigen aber, dass durchaus etwas Wahres daran ist.
Doppelter Halt

Die Wiege der Sicherheit

 
48
Münchner Forscher entwickelten ein Training, das Eltern hilft, eine stabile Bindung zu ihrem Baby aufzubauen
Philip Zimbardo

Jenseits des Bösen

  (kostenfrei)
56
Der Sozialpsychologe Philip Zimbardo ergründete jahrzehntelang die dunkle Seite der Psyche. Nun will der 78-Jährige das Gute im Menschen fördern
Manuela Lenzen

Argumentieren statt Grübeln

  (kostenfrei)
59
Warum unser Denken weniger der Wahrheitssuche als dem sozialen Austausch dient

Hirnforschung

Großes Palaver

Hören am Limit

 
60
Selbst im größten Stimmengewirr können wir den Ausführungen eines Gesprächspartners folgen. Laut dem Neurophysiologen Holger Schulze beruht dieser "Cocktailparty-Effekt" auf neuronalen Hemmmechanismen im Hörkortex
Eine Frage der Ordnung

Abschied vom Baukastenprinzip

 
68
Viele Neurowissenschaftler hielten es für ausgemacht, dass unser Denkorgan Grammatik anders verarbeitet als etwa die Bedeutung von Wörtern. Mit dieser Ansicht räumen die Linguisten Ina Bornkessel-Schlesewsky und Matthias Schlesewsky auf
Biologie des Bewusstseins

Warum Sie einzigartig sind

 
73
Menschen nehmen die Welt unterschiedlich wahr - wie genau, hängt offenbar auch von der Anatomie ihres Gehirns ab. So machen neuronale Unterschiede uns mehr oder weniger anfällig für optische Täuschungen

Bücher und mehr

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