Gehirn&Geist September 2009

Es bildet den festen Rahmen für unser gesamtes Denken und Fühlen - stabil und wandelbar zugleich: das Selbst. Darüber, wie es im Gehirn repräsentiert ist, geben zahlreiche Studien von Neuroforschern Aufschluss. Auch Charakterzüge wie Impulsivität oder Intelligenz lassen sich bereits in Ansätzen auf individuelle Eigenarten des Denkorgans zurückführen. Erfahren Sie mehr - in unserer aktuellen Ausgabe.

Weitere Beiträge im Heft:
Psyche und Krebs - Wie hängen sie zusammen?
Weibliches Gehirn - Höchst flexibel dank Hormonen
Kaufsucht - Wann Shoppen zur Krankheit wird

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Protein als Erfolgsindikator

  (kostenfrei)
8
Depressionsbehandlung hinterlässt chemische Spuren

Geschwächte Alzheimerabwehr

  (kostenfrei)
8
Mit dem Alter und im Krankheitsverlauf schwindet die Zahl schützender Antikörper

Skeptische Sitzenbleiber

  (kostenfrei)
9
Männer und Frauen "speed-daten" doch nicht verschieden!

Schwieriger Start ins Leben

  (kostenfrei)
10
Nächstgeborene Kinder nach einer Totgeburt haben ein schlechteres Verhältnis zur Mutter

Gut gebrüllt!

  (kostenfrei)
10
Kapuzineraffen manipulieren Artgenossen mit fingierten Warnschreien

Meine Zange gehört zu mir

  (kostenfrei)
11
Das Gehirn integriert Werkzeuge ins eigene Körperbild

Doch kein "Glücksgen"?

  (kostenfrei)
12
Ein einzelner Erbfaktor erhöht nicht das Depressionsrisiko

Psychologie

Fette Beute

Wenn Shoppen zur Sucht wird

  (kostenfrei)
14
Obwohl Betroffene lieber schweigen und Ärzte sie oft nicht beachten, ist Kaufsucht ein ernsthaftes Problem. Die Psychologin Astrid Müller erklärt, wann die Shopping­lust entgleitet und welche Behandlung hilft
Johannes Hebebrand

Falsche Gewichtung

  (kostenfrei)
19
Forscher, Politiker und Medien sollten nicht länger so tun, als sei in erster Linie jeder selbst für sein Körpergewicht verantwortlich, kritisiert der Mediziner Johannes Hebebrand von der Universität Duisburg-Essen
Uta Frith

"Lernen ist ein kommunikativer Akt"

 
20
Die Entwicklungspsychologin Uta Frith verrät, warum es den Schulerfolg von Kindern fördert, wenn sie sich in andere hineinversetzen

Titelthema

In Vielfalt vereint

Der Blick nach innen

 
24
Wie entsteht unser Selbstbild? Und - warum überhaupt? Immer tiefer dringen Neuropsychologen und Hirnforscher in das menschliche Bewusstsein vor. Ihr Fazit: Ein "Ich" zu haben, ermöglicht es dem Menschen, flexibel und kontrolliert zu agieren
Graue Zellen, buntes Ich

Puzzle der Persönlichkeit

 
30
Die grauen Zellen bringen unsere geistigen Leistungen hervor. Sollte man dann nicht an Eigenarten des Gehirns individuelle Züge wie Impulsivität oder Intelligenz ablesen können? So weit sind Forscher noch nicht. Doch schon heute zeichnet sich ein Bild des "charakterbildenden" Wechselspiels von Genen, Gehirn und Umwelt ab

Spezial

Wunder Körper, wunde Seele

Den Tod im Leib

  (kostenfrei)
36
Die Diagnose Krebs hat nichts von ihrem Schrecken verloren. Wie bewältigen Tumorpatienten ihr schweres Schicksal? Kann die Psyche Ausbruch und Verlauf der Krankheit beeinflussen? Wirkt sie sich gar auf die Lebenserwartung der Betroffenen aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Kölner Psychoonkologe Volker Tschuschke
Im Einklang mit sich

"Mein Leben mit dem Krebs"

 
42
2004 wurde bei Petra Bugar Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Nach sofortiger Operation folgten diverse Chemotherapien - doch der Tumor kam wieder. Heute berichtet die 53-Jährige, wie sie gelernt hat, sich trotz ihrer unheilbaren Erkrankung die Freude am Leben zu bewahren

Hirnforschung

Klassiker der anatomischen Präparation

Anatom der ersten Stunde

 
50
Vor mehr als 2000 Jahren begründete Herophil von Chalcedon die Humananatomie - die Lehre vom Aufbau des menschlichen Körpers. Er beschrieb als Erster die Teile unseres Gehirns, die Hirnnerven sowie die Netzhaut des Auges. Doch seine Methoden waren nicht gerade zimperlich
Hermann-Gitter

Von Sinnen: Flüchtige Schatten auf der Straßenkreuzung

 
56
Wie die berühmte Hermann-Gitter-Illusion zu Stande kommt, galt längst als geklärt. Doch 2004 brachte ein einziges Bild die Lehrbuchweisheit zu Fall. Bis heute stehen Wahrnehmungsforscher vor einem Rätsel, konstatiert der Psychologe Rainer Rosen­zweig
Ungleiches Duo

Hormonelle Harmonie

  (kostenfrei)
60
Zwei Hirnhälften sitzen in unserem Kopf. Von unseren Hormonen hängt ab, ob wir beide Hemisphären zu gleichen Teilen oder eher einseitig nutzen, entdeckten die Biopsychologen Markus Hausmann und Ulrike Bayer von der Durham University

Bücher und mehr

Top
szmtag