Gehirn&Geist Oktober 2011

Eine neue Variante der bildgebenden Verfahren, das so genannte Echtzeit-fMRT, macht es möglich, dem eigenen Gehirn live bei der Arbeit zuzusehen. Mit Hilfe dieser Technik lässt sich das Feuern der Neurone gezielt steuern - was Entspannung verschafft und psychische Leiden lindern kann. G&G berichtet über die spannende Forschung auf diesem Gebiet.

Weitere Themen im Heft:
Gewalt in Schlaf - Warum mancher im Traum zuschlägt
Blut-Hirn-Schranke - Wie Mediziner Substanzen ins Gehirn schleusen
Anatomie - Hirnbilder aus fünf Jahrhunderten

Ein gute Lektüre wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Gefräßige Neurone

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8
Bei Nahrungsmangel fressen Hirnzellen sich selbst

Angriff durch die Nase

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8
Herpesviren gelangen über Riechnerven ins Gehirn

Heiße Ader

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9
Vampirfledermäuse "sehen" das Blut ihrer Beute

Garantiert wahr

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10
Ein Areal im Stirnhirn ist an der Absicht zu lügen beteiligt

Imitieren wider Willen

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10
Wir ahmen andere nach - selbst wenn wir dies besser vermeiden sollten

Bin ich das?

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11
Bewegungen der Gesichtsmuskeln helfen, das eigene Konterfei zu erkennen

Top oder Flop

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11
Hirnaktivität zeigt die Chance an, ob ein Song zum Hit wird

Meins oder deins?

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12
Schon Dreijährige teilen, wenn ein Gewinn gemeinsam verdient wurde

Sieh an!

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13
Ein dunkler Irisring macht attraktiver

Psychologie

Hinters Licht geführt

Gefühlte Moral

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14
Wann betrügen Menschen - und wann bleiben sie ehrlich? Ökonomen glaubten lange, die Höhe des möglichen Profits und das Risiko aufzufliegen seien die entscheidenden Mogelfaktoren. Psychologen halten das jedoch für zu simpel gedacht
Zahlen - oder nicht?

Zahlen - oder nicht?

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19
Die Androhung von Strafen beeinflusst die Steuermoral der Bürger offenbar kaum, denn sie verändert die Hinterziehungsquote nur unwesentlich. Eine viel größere Rolle spielt das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern, wie die Psychologen Erich Kirchler und Stephan Mühlbacher berichten
Den Vogel zeigen

Mit den Händen sprechen

 
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Eine einfache Gebärdensprache soll Säuglingen und Kleinkindern helfen, ihre Bedürfnisse und Wünsche mitzuteilen. Doch viele Eltern erhoffen sich davon auch einen Bildungsvorteil. Erfüllt das so genannte Baby Signing diese Erwartungen?

Titelthema

Ungeahnte Einblicke

Lenke dein Gehirn!

 
28
Eine Verfeinerung der Magnetresonanz­tomografie ermöglicht es heute, Hirnakti­vität in Echtzeit sichtbar zu machen. Noch steckt die Technik in den Kinderschuhen - doch könnten Patienten mit ihrer Hilfe lernen, fehlerhafte Schaltkreise selbst zu korrigieren. Ein Besuch bei dem Psycho­logen Rainer Goebel, der die neue Methode an der Universität Maastricht erprobt
Niels Birbaumer

"Das ist wie Radfahren"

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Der Tübinger Neuropsychologe Niels Birbaumer gilt als Begründer der Neurofeedback-Forschung in Deutschland. Im Gespräch mit G&G erläutert er, wie das Verfahren Nikotinsucht, Epilepsie und andere Leiden lindern kann
Biologie des Bewusstseins

Das wundersame Zerebroskop

 
40
Einzelne Nervenzellen reagieren auf Eichhörnchen, auf Mutter Teresa oder den Satz des Pythagoras. Hirnforschern gelang es nun, die Aktivität solcher Zellen in Bilder umzuwandeln - ein erster Schritt zum "Gedankenkino"?

Medizin

Schatten der Kindheit

Die Ohnmacht überwinden

 
44
Viele chronisch depressive Patienten wurden in der Kindheit vernachlässigt und fühlen sich noch als Erwachsene im Kontakt mit anderen Menschen hilflos. Eine spezielle Therapie verschafft ihnen die ungewohnte Erfahrung, dass sie ihre soziale Umwelt durchaus beeinflussen können
Auf Nummer sicher

Gewalt im Schlaf

 
50
Schlafwandler und andere Träumende werden mitunter gewalttätig: Sie schlagen im Bett um sich oder begehen in Ausnahmefällen sogar Verbrechen - ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Schweizer Mediziner Francesca Siclari und Claudio Bassetti ergründen die Ursachen dieses sonderbaren Phänomens

Hirnforschung

Blut-Hirn-Schranke

Per U-Boot ins Sperrgebiet

 
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Damit Gifte und Krankheitserreger nicht ins Gehirn gelangen, hat es die Natur mit einem Schutzschild ausgestattet. Damit Wirkstoffe zu den grauen Zellen gelangen, tüfteln Forscher an immer neuen Techniken, die diese Barriere überwinden sollen
Franz Joseph Gall: Fein gegliedert (1810)

Innenansichten des Seelenorgans

 
62
Die geheimnisvolle Masse unter der Schädeldecke fasziniert Gelehrte schon seit der Antike. G&G präsentiert eine Bilderreise durch fünf Jahrhunderte Neuroanatomie
Oben oder unten lang

Das Zweiwegemodell

 
70
Laut neueren Erkenntnissen von Forschern verknüpfen zwei verschiedene Nervenbah­nen die Zentren der Sprach­verarbeitung im Gehirn. Der Freiburger Neuro­linguist Cornelius Weiller weiß, warum das wichtig ist

Bücher und mehr

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