Gehirn&Geist Oktober 2009

Motivationspsychologen wissen es schon lange: Was wir zu wollen glauben, ist nicht immer das, was uns tatsächlich antreibt. In unserer aktuellen Ausgabe stellen wir die Methoden und Ansätze vor, mit denen Forscher die wahren Motive von Menschen zu ergründen versuchen. Außerdem gehen wir der Frage nach, wie man sich selbst effektiv motivieren kann.

Weitere Beiträge im Heft:
Armut und Gehirn - Warum sozial Schwache benachteiligt sind
Empathie - Was Blicke über unser Gegenüber verraten
Einsamkeit - Wie Alleinsein krank machen kann

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Ab in die Mottenkiste

  (kostenfrei)
7
Warum wir die Idee einer "Krebspersönlichkeit" endlich ad acta legen sollten

Geistesblitze

Kein Stress unterm Damoklesschwert

  (kostenfrei)
8
Das eigene genetische Krankheits­risiko zu kennen, belastet die Psyche nicht

Blaues Wunder

  (kostenfrei)
8
Lebensmittelfarbe dämmt Rückenmarksverletzungen ein

Liege sanft

  (kostenfrei)
9
Rückenlage mindert Wutimpulse

Heikles Urteil

  (kostenfrei)
10
Hausärzte liegen bei Depressions­diagnosen oft falsch

Fluchen gegen die Pein

  (kostenfrei)
10
Schimpfen erhöht die Schmerzschwelle

Der Garfield-Effekt

  (kostenfrei)
11
Hauskatzen schnurren verschieden - je nach Begehren

Lustfaktor

  (kostenfrei)
12
Das Hormon Leptin reguliert auch den Appetit

Brennpunkt

Kein Raum zur Entfaltung

Macht Armut dumm?

  (kostenfrei)
14
Wie sich das Gehirn und die geistigen Anlagen eines Kindes entwickeln, hängt auch von Wohlstand und Bildungsniveau der Eltern ab. Unter einem niedrigen sozioökonomischen Status leiden vor allem Sprache, Arbeitsgedächtnis und Handlungsplanung

Titelthema

Motivation

Könnte, müsste, wollte

 
20
Eine der wichtigsten Erkenntnisse der jüngeren Motivationsforschung lautet: Was Menschen zu wollen glauben, deckt sich oft nicht mit dem, was sie in Experimenten als ihre "wahren Wünsche" offenbaren. Um diese ans Tageslicht zu bringen, entwickeln Forscher immer neue Strategien
Veronika Brandstätter

"Ziele geben Orientierung"

 
26
Die Motivationspsychologin Veronika Brandstätter von der Universiät Zürich verrät, wie man die eigene Motivation stärken kann

Medizin

Unter Beobachtung

Krämpfe unterm Objektiv

 
28
Bei etwa jedem dritten Epileptiker versagen die heute verfügbaren Medikamente. Stefan Remy und Christian Elger von der Uniklinik Bonn fahnden nach den Ursachen dieser Therapieresistenz. Dazu untersuchen sie, wie lebendes menschliches Hirngewebe auf Arzneien reagiert

Glücklich werden leicht gemacht?

  (kostenfrei)
33
Die Medizinethiker Matthis Synofzik und Thomas E. Schläpfer beziehen Position gegen einen ausufernden Einsatz von Tiefhirnstimulation
Perfekte Wissenschaft?

Glaub keiner Statistik, die du nicht verstanden hast

  (kostenfrei)
34
Viele Patienten interpretieren Überlebens- und Sterberaten falsch. Und selbst Ärzte lassen sich von Angaben über relative Risiken zu Fehlschlüssen verleiten. Der Psychologe Gerd Gigerenzer und sein Team erklären, wie man statistische Daten in der Medizin korrekt deutet

Psychologie

Salziges Nass

Die Sprache der Tränen

 
42
Weinen reinigt die Seele - davon sind die meisten Menschen überzeugt. Doch in kontrollierten Experimenten ließ sich dieser Effekt bislang nicht nachweisen. Forscher glauben: Weinen bringt zwar nicht automatisch Entlastung, wirkt aber als mächtiges zwischenmenschliches Kommunikationsmittel
Im Sog der Dunkelheit

Allein

 
48
"Einsamkeit ist genauso gesundheitsschädlich wie Rauchen", meint der amerikanische Psychologe John T. Cacioppo von der Chicago University. Aktuelle Forschungs­ergebnisse belegen tatsächlich: Das Gefühl, sozial isoliert zu sein, hat massive Folgen für Körper und Seele

Hirnforschung

Orientierungshilfe

Von A nach B

 
54
Tag für Tag orientieren wir uns sicher im Raum. Was selbstverständlich klingt, stellt für unser Gehirn eine große Herausforderung dar. Wie meistert es diese? Die Hirnforscher Tobias Meilinger und Christian Doeller suchen nach dem inneren Kompass, der uns den Weg weist
Doppelt vernetzt

Viel sagende Blicke

 
60
Wie schaffen wir es, uns in die Gefühlswelt anderer hineinzudenken? Diese Frage beschäftigt die soziale Neurowissenschaft. Der Kölner Psychiater Kai Vogeley erklärt, wie wir aus den Blicken unserer Mitmenschen auf deren Innenleben schließen
Volle Kraft mit halbem Hirn

Das Mädchen mit dem halben Gehirn

  (kostenfrei)
66
Der rätselhafte Fall einer Zehnjährigen zeigt, dass man auch mit einer Hemisphäre ein normales Leben führen kann - sofern der Defekt früh genug in der Entwicklung auftritt

Bücher und mehr

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