Gehirn&Geist März 2010

Ob Stress am Arbeitsplatz, Trennung vom Partner oder Tod eines Angehörigen: Was manchen seelisch aus der Bahn wirft, meistern andere mit Bravour. Woran liegt das? Psychologen und Mediziner fahnden nach dem Geheimnis der starken Psyche und erkannten eine Reihe wichtiger Faktoren. Offenbar ist das Zusammenspiel von Genen, Persönlichkeit und Umwelt entscheidend. In der neuen Ausgaben von G&G lesen Sie, was das konkret bedeutet.

Weitere Themen im aktuellen Heft:
Neurogenese - Wie Forscher Querschnittsgelähmte heilen wolen
Kriminalität - Wann Frauen straffällig werden
Nanoteilchen - Gefahr für das Gehirn?

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Sauer macht panisch

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Ein spezieller Rezeptor in der Amyg­dala reagiert auf Kohlendioxid

Pein im Blick

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Manchen Menschen bereitet es körperliche Schmerzen, andere leiden zu sehen

Das Selbstbild fährt mit

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Frauen parken schlechter ein - mangels Zutrauen in die eigenen Fahrkünste

Verkannter Botenstoff

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Wenn die Situation es verlangt, fördert Testosteron kooperatives Verhalten

Musik gegen Ohrgeräusche

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Maßgeschneiderte Beschallung reduziert Tinnitus

Energiekrise im Gehirn

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Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen schädigen die "Kraftwerke" der Neurone

Krake mit Köpfchen

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Auch Weichtiere gebrauchen Werkzeuge

Psychologie

Laurence Steinberg

Der Jugendversteher

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Psychologe Laurence Steinberg erforscht, warum sich Teenager in der Gruppe oft viel draufgängerischer verhalten als allein. Der Grund liege in der Hirnentwicklung
Fatales Label

Abgestempelt

 
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Relativ wenige Frauen werden straffällig. Doch was treibt sie auf die schiefe Bahn? Mehr noch als bei männlichen Verbrechern spielen traumatische Erfahrungen in der Kindheit eine zentrale Rolle
Hab ich das verdient?

Die eingebildeten Schwindler

 
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Menschen mit "Impostor-Syndrom" sind intelligent, fleißig und erfolgreich - doch davon überzeugt, dass sie ihre Leistungen nur erschwindelt haben: Die Psychologin Birgit Spinath erklärt, wie es zu der Störung kommt und was dagegen hilft.
Gerd Rudolf und Peter Henningsen

Mit Hirnscans zum Seelenheil?

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Forscher schicken sich an, mittels bild­gebender Verfahren die Psychotherapie zu revolutionieren. Was ist dran an dieser Zukunftsvision? G&G fragte die Mediziner Gerd Rudolf und Peter Henningsen.

Hirnforschung

Intakte Leitung

Wachstumskur für Nervenzellen

 
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Durchtrennte Nerven im Rückenmark von Querschnittsgelähmten heilen nicht mehr, anders als etwa ein Nerv im Finger. Frank Bradke und sein Team am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried suchen nach den Ursachen der Wachstumsblockade
Potenzielle Schleichpfade

Geheimgang zum Gehirn

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Stammzellen sind die Hoffnungsträger der Neuromedizin, für viele Hirnerkrankungen verheißen sie Heilung. Doch wie gelangen die Zellen sicher und schmerzfrei ins Gehirn? Tübinger Mediziner fanden einen neuen Weg: durch die Nase!

Gebrochene Versprechen

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Offenbaren Hirnscans "betrügerische Ak­tivierungsmuster" bei Lügnern? Der Philosoph Stephan Schleim findet, dass einige Neurowissenschaftler bei der Interpretation ihrer Ergebnisse übers Ziel hinausschießen

Psychologie und Bildgebung

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Replik der Hirnforscher Thomas Baum­gartner, Urs Fischbacher und Ernst Fehr

Titelthema

Wassilios Fthenakis

Am Leben wachsen

 
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Manche Menschen gleichen Stehauf­männchen: Selbst schwere Schicksalsschläge überstehen sie schadlos, während andere daran zerbrechen. Das Phänomen fasziniert Wissenschaftler seit Jahrzehnten - die Resilienzforschung ist aus Psychologie und Soziologie nicht mehr wegzudenken. Der Entwicklungspsychologe Wassilios Fthenakis erklärt im Gespräch mit G&G, was die seelische Robustheit stärkt
Auf der Sonnenseite

Gegen Stress geimpft

 
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Auch Genetiker und Neurobiologen ergründen unsere psychischen Abwehrkräfte. Das Wechselspiel zwischen Erbgut und Umwelt spielt dabei eine große Rolle: So hilft ein sicheres soziales Umfeld auch Trägern von Risikogenen, Krisen zu überstehen. Missbrauch und Vernachlässigung entfalten umgekehrt erst kombiniert mit ungünstigen Erbfaktoren ihre schädliche Wirkung auf die Psyche.

Medizin

Ungebetene Gäste

Zwerge mit Durchschlagskraft

 
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Nanotechnik gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Allerdings können die winzigen Partikel offenbar in jedes Gewebe im Körper eindringen - auch in das Gehirn. Welche Folgen das für den Organismus haben kann, beschreibt die Biologin Anna von Mikecz
Schützendes Ende

Spuren, die das Leben schrieb

 
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Der Medizin-Nobelpreis 2009 würdigte die Entdeckung der Telomere. Warum die Endstücke der Chromosomen etwas darüber verraten, wie viel Stress ein Mensch in seinem Leben erlitt, erläutert der Biologe Alexander Kotrschal
Pillen fürs Stimmungshoch

Überschätzte Glücksbringer

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In Medikamente vom Typ der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer setzen Mediziner seit Jahren große Hoffnungen für die Depressionsbehandlung. Doch wie neue Studien zeigen, wirken diese Substanzen offenbar bei Weitem nicht so gut, wie man lange dachte

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