Gehirn&Geist Juni 2011

Es ist ein uralter Menschheitstraum: Zu wissen, was in den Köpfen unserer Nächsten vor sich geht. Mittels bildgebender Verfahren der Hirnforschung sind Wissenschaftler heute dabei, unsere inneren Bilder und Absichten zu entziffern. Über diese spannende neue Forschungsrichtung berichtet G&G in der neuen Ausgabe.

Weitere Themen im Heft:
Kindesentwicklung - Wie der Nachwuchs gesundes Essen lernt
Mentales Training - Der Sportpsychologe der deutschen Frauen-Fußballnationalelf packt aus
Schizophrenie - Wie ein neuronaler Schalter den Wahn fördert

Ein gute Lektüre wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Scheiden tut weh

  (kostenfrei)
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Soziale Ablehnung aktiviert Schmerzareale im Gehirn

Gute Seiten, schlechte Seiten

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8
Rechtshänder verbinden positive Eigenschaften unbewusst eher mit der rechten Seite - bei Linkshändern ist es umgekehrt

Hoch hinaus

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Das Stresshormon Cortisol hilft Höhenangst zu überwinden

Verstärkte Dornen

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Zwei Regulatoren des Zellskeletts von Neuronen sorgen für den Ausbau synaptischer Verbindungen

Linderung per Gentherapie

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Eine neue Behandlungsform könnte Parkinsonpatienten helfen

Wer sehen will, muss fühlen

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Ehemals Blinde verknüpfen taktile und visuelle Reize

Hilfreiche Ähs

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Füllwörter signalisieren Kleinkindern, dass ein unbekannter Begriff folgt

Weniger ist mehr

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Die Evolution hinterließ chemische Spuren im menschlichen Gehirn

Titelthema

Gedankenwolke

Der Traum vom Gedankenlesen

 
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Mit immer feineren Methoden und ausgeklügelten Rechenverfahren sind Hirnforscher der neuronalen Signatur unserer Gedanken auf der Spur. Der britische Neurowissenschaftler Daniel Bor schildert die jüngsten Fortschritte auf diesem Gebiet und erklärt, warum uns dennoch kein Zeitalter des "gläsernen Gehirns" bevorsteht

Unterschätzte Komplexität

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Für den Kognitionspsychologen Frank Rösler von der Universität Potsdam ist das Gedankenlesen per Hirnscan pure Sciencefiction
Spiegeltrick

Weißt du, was du denkst?

 
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Bei kaum einem Experiment kommen Psychologen ohne die Selbstauskünfte von Probanden aus. Doch unserer geistigen Innenschau haftet ein Makel des Unwissenschaftlichen an. Kann der Blick ins Gehirn mehr Licht ins Dunkel bringen?

Psychologie

Aus den Händen lesen

Gescheite Gesten

 
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Haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, wie Sie am Telefon lebhaft gestikulierten? Psycholinguisten kennen den Sinn dieses scheinbar paradoxen Tuns: Mit den Händen zu reden, hilft dem Wortgedächtnis auf die Sprünge

Wider die Vernunft?

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"Kernkraft - nein danke!" Seit der ­Katastrophe von Fukushima denkt so die große Mehrheit der Deutschen. Ist die neu erwachte Angst vor dem Atom irrational?
Engelrevolte

Meine Suppe ess ich nicht!

 
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Gesunde Ernährung ist nicht bloß eine Frage der Erziehung. Der Mediziner Herbert Renz-Polster serviert überraschen­de Erkenntnisse über das Essverhalten von Kindern
Arno Schimpf

"Sei dein größter Fan!"

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Erfolg im Sport braucht Begeisterung - für die Sache und für sich selbst, sagt der Psychologe Arno Schimpf. Er betreut als Mentalcoach die deutsche Frauen-Fußballnationalelf auf ihrem Weg zur WM 2011

Medizin

Im sozialen Abseits

Kampf dem Vorurteil

 
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Hartnäckig halten sich negative Einstellungen gegenüber psychisch Kranken. Viele Betroffene, die etwa unter Depressionen oder Ängsten leiden, wollen daher ihre Störung am liebsten verheimlichen. Wie sollten Patienten und ihre Angehö­rigen besser mit einer psychiatrischen Diagnose umgehen? Die Soziologin Beate Schulze weiß Rat.
Gut verbunden: Rezeptor und G-Protein

Gestörte Schalter

 
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Bei der Entstehung von Schizophrenie wirken Gene und Umwelteinflüsse zusammen: Eine wichtige Rolle dabei spielen so genannte G-Protein-gekoppelte Rezeptoren. Die Neuromediziner José L. Moreno, Miguel Fribourg und Javier González Maeso erklären die Biochemie dieser molekularen Schalter, an denen in Zukunft wirksamere Psychopharmaka ansetzen könnten

Hirnforschung

Flammender Dreivierteltakt

Sinfonie in Rot

 
58
Synästhetiker sehen Klänge als bunte Muster oder schmecken Berührungen. Die Hirnforscher Danko Nikolić und Uta Maria Jürgens schildern, wie es dazu kommt
Methoden der Hirnforschung

Pfadfinder durch die weiße Substanz

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Die Diffusions-Tensor-Bildgebung macht den Verlauf von Nervenfasern im Gehirn sichtbar. Welche spannenden Einblicke dies gewährt, berichten Rainer Goebel und Jan Zimmermann von der Universität Maastricht
Antonio Damasio: Selbst ist der Mensch

Was Bewunderung und Mitgefühl verbindet

 
70
Der amerikanische Hirnforscher Antonio Damasio spürte den neuronalen Prozessen nach, die zwei der bewegendsten Emotionen des Menschen zu Grunde liegen
Biologie des Bewusstseins

Traumwandler-Ich

 
76
Im Schlaf durchleben wir oft intensive Gefühle und können selbst Erinnerungen problemlos abrufen. Was genau unterscheidet also das Träumen vom Wachsein?

Bücher und mehr

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