Seit Hirnforscher ihre Erkenntnisse über die neuronalen Grundlagen von Lernen und Gedächtnis in Empfehlungen für besseren Schulunterrricht ummünzen, laufen viele Pädagogen Sturm dagegen. Die Ratschläge der "Neurodidaktiker" seien entweder trivial oder für die Praxis untauglich. Was steckt hinter solchen Scharmützeln? Und wie können Hirnforscher und Pädagogen vielleicht doch an einem Strang ziehen – für eine bessere "Schule morgen"?
Außerdem erläutern wir in einem Hintergrundbericht zur aktuellen Weltfinanzkrise die Wurzeln der Gier im Gehirn und schildern, warum mehr und mehr Wirtschaftpsychologen ihr Augenmerk weg von den Managern hin zum einfachen Mitarbeiter lenken.
Weitere Themen der neuen Ausgabe unter anderem: Märchen und Mythen - Spiegel unserer Psyche Computersucht - Was Spiele-Junkies vom Bildschirm wegbringt Orgasmusforschung - Wie wir den Gipfel der Lust erklimmen
Was macht Unternehmen krisensicher? Weniger das Schalten und Walten der Manager als vielmehr das Engagement der Mitarbeiter. Deshalb erforschen Wirtschaftspsychologen neuerdings verstärkt die Bedürfnisse der Geführten - der "Follower"
Spannende Geschichten faszinieren auch Forscher. Denn Mythen, Märchen und Legenden verraten eine Menge darüber, wie die menschliche Psyche funktioniert
Bei vier von fünf Computerspielsüchtigen schlägt eine neue Therapie an. Psychologe Klaus Wölfling erklärt, warum Onlinegames so gefährlich sind und was seinen Suchtpatienten hilft
Neurobiologische Erkenntnisse sollen helfen, den Schulunterricht zu verbessern. Den Thesen der Neurodidaktiker stellen Kritiker fünf Hauptargumente entgegen. Wer hat Recht?
Was geht während des sexuellen Höhepunkts im Gehirn vor sich? Überraschende Antwort: Beim Orgasmus wird es merkwürdig still im Oberstübchen - zumindest bei Frauen
Für viele Menschen besitzt die Aussicht auf Profit und Reichtum eine ungeheure Anziehungskraft. Doch zeigen Studien, dass noch mehr Geld meist nicht glücklicher macht. Dem Paradox liegt ein verbreiteter Irrtum zu Grunde: der Antizipationseffekt