Gehirn&Geist April 2010

Ob im Arbeitsleben oder privat - Handys, Internet und andere multmediale Helferlein bestimmen mittlerweile unseren Alltag. Das prägt uns offenbar bis in die Art des Denkens hinein, indem es das visuell-räumliche Vorstellungsvermögen sowie das Umschalten zwischen verschiedenen Aufgaben trainiert. Könnte der Umgang mit virtuellen Welten sogar mitverantwortlich dafür sein, dass der durchschnittliche IQ über die letzten Jahrzehnte hinweg immer weiter zugelegt hat? In der neuen Ausgaben von G&G erfahren Sie, womit sich Forscher diese Entwicklung erklären und wie die Zukunft der Intelligenz aussehen könnte.

Weitere Themen im aktuellen Heft:
Scheidungskinder - So meistern sie die Trennung der Eltern
Synapsen - Kontaktstellen im Rampenlicht der Forschung
Schizophrenie - Wie Gene das Erkrankungsrisiko beeinflussen

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Tran statt Wahn

  (kostenfrei)
8
Omega-3-Fettsäuren reduzieren das Psychoserisiko

Die Macht des Pendels

  (kostenfrei)
8
Menschen mit dominanter linker Hirnhälfte sind leichter zu hypnotisieren

Weniger ist manchmal mehr

  (kostenfrei)
9
Nicht alle Primaten machten den Trend zu größeren Gehirnen mit

Beharrliche Fahndung

  (kostenfrei)
10
Nach häufig auftretenden Objekten suchen wir ausdauernder

Früh abgestumpft

  (kostenfrei)
11
Alkohol in der Schwangerschaft mindert Schmerzreaktionen bei Babys

Ein Dach fürs Fach

  (kostenfrei)
11
"Haus der Psychologie" eröffnet

Leib-Seele-Konflikt

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12
Die psychischen Reaktionen auf sexuelle Reize unterscheiden sich bei Frauen stärker von den körperlichen als bei Männern

Fest ummantelt

  (kostenfrei)
12
Prionen stärken die Myelinhülle von Nerven

Psychologie

Enkels Liebling

Enkels Liebling

 
14
Oma und Opa übernehmen häufig Verantwortung bei der Betreuung ihrer Enkel. Und das ist gut so - denn von einer engen Beziehung zwischen den Generationen profitieren beide Seiten
Wandlungsfähige Spezies

Soziale Chamäleons

  (kostenfrei)
20
Wer uns in Gestik, Mimik oder Stimmlage nachahmt, wirkt auf uns sympathisch. Mimikry gilt deshalb als Schmiermittel für zwischenmenschliche Beziehungen. Die Psychologen Arnd Florack und Oliver Genschow fanden heraus, dass der "Chamäleon-Effekt" sogar unser Konsumverhalten beeinflusst
Nur nicht hinsehen!

Morgen, morgen, nur nicht heute

  (kostenfrei)
26
Jeder von uns tut es ab und an, für manche aber stellt es eine ernste psychische Belastung dar: das ständige Aufschieben von Erledigungen. Forscher ergründen, wann und warum Prokrastination zum Problem wird
Shepard-Tische

Von Sinnen: Tischlein dreh dich

 
32
Unsere Umwelt ist räumlich, ihr Abbild auf der Netzhaut jedoch flach. Folglich muss unser Gehirn die dritte Dimension rekonstruieren. Was dabei schieflaufen kann, demonstriert der Psychologe Rainer Rosenzweig an einer optischen Täuschung: den "Shepard-Tischen"
Glückliche Wendung

Scheiden tut weh

 
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Für Erwachsene birgt das Ende ihrer Ehe die Chance eines Neuanfangs - den Nachwuchs stürzt es meist in eine tiefe Krise. Neue Studien zu den Scheidungs­folgen für Kinder und Jugendliche zeigen: Das Schlimmste für sie ist, wenn Eltern auch nach der Trennung noch viel streiten
Uwe Jopt

Alle für eins - das Kind

  (kostenfrei)
40
Der Psychologe und Gutachter Uwe Jopt von der Universität Bielefeld hofft, dass eine aktuelle Gesetzesänderung im Scheidungsrecht das Wohl des Kindes stärker in den Mittelpunkt rückt

Titelthema

Die neue Intelligenz

Intelligenz 2.0

 
42
Elektronische Medien bestimmen unseren Alltag. Sind sie auch mit dafür verantwortlich, dass die Intelligenz der Menschen im statistischen Mittel wächst? Laut Studien trainieren Internetnutzung und PC-Spiele zumindest manche kognitiven Fähigkeiten
Heiner Rindermann

"Grundlegender Wandel der Denkstrukturen"

 
49
Der Psychologe Heiner Rindermann von der Universität Graz erklärt, warum der Durchschnitts-IQ in den entwickelten Ländern gestiegen ist und welche Rolle die neuen Medien dabei spielen.

Spezial

Schizophrenie

Wurzeln des Wahns

 
52
Bei der Fahndung nach den Ursachen der Schizophrenie stießen Mediziner wie Thomas Nickl-Jockschat vom Universitätsklinikum Aachen auf zahlreiche Risikogene
Marcella Rietschel

"Suche nach der Stellschraube im Stoffwechsel"

 
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Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim über die Tücken der Psychogenetik

Hirnforschung

Synapse

Kontaktstellen im Rampenlicht

  (kostenfrei)
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Im menschlichen Gehirn kommunizieren rund 100 Milliarden Nervenzellen über schätzungsweise 100 Billionen Synapsen miteinander. Der Neurobiologe Nils Brose vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen erläutert, wie die Signalübertragung an diesen entscheidenden Schaltstellen abläuft
Ulrich Eibach

Geschöpf oder Schöpfer?

  (kostenfrei)
65
Sollten wir zu Psychopharmaka greifen, um die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns zu verbessern? Für den Theologen Ulrich Eibach fußt eine solche Haltung auf einem fragwürdigen Menschenbild
Heikle Balance

Genetisches Gehirntuning

 
66
Forscher haben bis heute mehr als 30 Stämme von Mäusen gezüchtet, die besonders schnell lernen. Solche "schlauen Nager" sollen wichtige Erkenntnisse darüber lie­fern, wie sich auch das menschliche Gehirn auf Trab bringen lässt. Doch möglicherweise hat derlei IQ-Tuning einen hohen Preis

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