Essen und Trinken
Kommentare: Wissenslücken lieber eingestehen
Die offiziellen nationalen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung stimmen in den Grundzügen mit denen überein, die das US-Landwirtschaftsministerium in seiner Ernährungspyramide gibt. Deshalb gelten die kritischen Anmerkungen von Willett und Stampfer mit leichten Modifikationen auch für Deutschland. Ein Ernährungsphysiologe und ein Epidemiologe bewerten sie hier aus heimischer Sicht.
Heiner Boeing
Zu den evidenzgeleiteten Bewertungen zählen die "Handbooks For Cancer Prevention" der International Agency for Research on Cancer und die Empfehlungen einiger Organisationen wie der National Institutes of Health der USA oder wissenschaftlicher Fachgesellschaften wie der American Cancer Society und der Diabetesgesellschaften. Insgesamt lassen sie folgende Strukturelemente einer wirksamen Prävention chronischer Erkrankungen durch Ernährung und mit ihr zusammenhängende Faktoren erkennen:
- Eine überragende Bedeutung kommt der körperlichen Aktivität zu; das gilt für Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
- Die langfristige Kontrolle des zunächst erreichten adulten Normalgewichts hilft chronische degenerative Erkrankungen vermeiden.
- In den mit Mikronährstoffen wie Vitaminen gut versorgten westlichen Bevölkerungen hat die Einnahme von Supplementen außer bei einigen Risikogruppen nur geringe präventive Wirkungen.
- Ein hoher Gemüse- und Obstverzehr wirkt vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Ballaststoffreiche Getreideprodukte sind ebenfalls präventiv wirksam.
Demnach können körperliche Aktivität und Gewichts


abrufen





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