Ein solch gruseliger Anblick bot sich den Hirnforschern James Olds und Peter Milner von der McGill University in Montreal (Kanada) bei einem Experiment, das heute als Klassiker der Neurowissenschaft gilt. Es lieferte bereits in den 1950er Jahren erste Belege dafür, dass es eine Art Lustzentrum im Gehirn geben müsse
Belohnungssystem
Neuronaler Lustfaktor
Wenn wir Freude oder Glück empfinden, sind im Kopf Hirnregionen aktiv, die über ganz bestimmte Botenstoffe miteinander kommunizieren. Forscher entschlüsseln das fein gewebte Netz der Belohnungsschaltkreise, die uns Wohlgefühle vermitteln - aber auch ins Unglück stürzen können.
Ein solch gruseliger Anblick bot sich den Hirnforschern James Olds und Peter Milner von der McGill University in Montreal (Kanada) bei einem Experiment, das heute als Klassiker der Neurowissenschaft gilt. Es lieferte bereits in den 1950er Jahren erste Belege dafür, dass es eine Art Lustzentrum im Gehirn geben müsse


Claudia Christine Wolf ist Biologin und promoviert
in der Forschungsgruppe um Onur Güntürkün an der Ruhr-Universität Bochum.


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