Morbus Alzheimer gilt als häufigste Demenzform – an ihr leiden schätzungsweise 24 Millionen Menschen weltweit. Allein in Deutschland leben bis zu eine Million Alzheimerpatienten, deren Anzahl sich mit zunehmender Alterung der Gesellschaft innerhalb der nächsten Generation verdoppeln dürfte. Diese nackten Zahlen lassen die schlimmen Schicksale, die sich hinter der Diagnose "Alzheimer" verbergen, nur erahnen. Intensiv suchen Mediziner nach Möglichkeiten, den schleichenden Gedächtnisverlust zu stoppen oder gar rückgängig zu machen. Hierfür müssen sie zunächst die Vorgänge im Gehirn der Betroffenen verstehen. Als wichtigste Verbündete im Kampf gegen das Leiden haben sich Versuchstiere bewährt, allen voran Mäuse
Alzheimerdemenz
Maus macht mobil
Fieberhaft fahnden Wissenschaftler nach einem Mittel gegen die immer noch unheilbare Alzheimerkrankheit. Ihre wichtigsten Verbündeten in diesem Kampf: Mäuse! Welche Erkenntnisse sie den Forschern bescherten, erklärt Jürgen Götz - Molekularbiologe aus Sydney.
Morbus Alzheimer gilt als häufigste Demenzform – an ihr leiden schätzungsweise 24 Millionen Menschen weltweit. Allein in Deutschland leben bis zu eine Million Alzheimerpatienten, deren Anzahl sich mit zunehmender Alterung der Gesellschaft innerhalb der nächsten Generation verdoppeln dürfte. Diese nackten Zahlen lassen die schlimmen Schicksale, die sich hinter der Diagnose "Alzheimer" verbergen, nur erahnen. Intensiv suchen Mediziner nach Möglichkeiten, den schleichenden Gedächtnisverlust zu stoppen oder gar rückgängig zu machen. Hierfür müssen sie zunächst die Vorgänge im Gehirn der Betroffenen verstehen. Als wichtigste Verbündete im Kampf gegen das Leiden haben sich Versuchstiere bewährt, allen voran Mäuse


Jürgen Götz ist promovierter Biochemiker und seit 2005 Professor für Molekularbiologie an der University of Sydney.

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